Markus Adler: „Die Berichtspflicht ist komplex und stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen.“
Die neue Corporate Social Responsibility Directive (CSRD) der EU zur Nachhaltigkeitsberichtspflicht stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Nachhaltigkeitsverantwortliche müssen sich in einer immer komplexeren Reporting-Landschaft zurechtfinden. Ein großes Problem ist dabei das Datenmanagement. Alle relevanten Daten müssen belastbar sein und vereinheitlicht werden, um einen Bericht zu erzeugen, der aussagekräftig und übersichtlich ist. Das erfordert die Koordination vieler Schnittstellen und Stakeholder, was allein durch den hohen Aufwand keine leichte Aufgabe ist. So gaben in einer von Workiva beauftragten Coleman-Parkes-Umfrage aus dem letzten Frühjahr 72 Prozent der deutschen Entscheidungsträger an, kein Vertrauen in die für Nachhaltigkeitsberichte wichtigen Daten zu haben. Mit Sustainability as a Service können Unternehmen ihre Daten übersichtlich an einem Ort sammeln und automatisiert auswerten lassen.
Ein CSRD-konformer Bericht erfordert eine sorgfältige Vorbereitung von Nachhaltigkeitsverantwortlichen. Zunächst müssen folgende Fragen individuell für das Unternehmen geklärt werden: Welche Daten sind wichtig? Wie werden sie generiert und gespeichert? Welche Stakeholder müssen dabei mit einbezogen werden? Im zweiten Schritt müssen die Daten für die Auswertung vereinheitlicht und an einem Ort zentral gesammelt werden. In vielen Unternehmen liegt hier die Krux. Oftmals sind Daten in verschiedenen Excel-Listen oder Systemen verstreut. Das ist unübersichtlich und macht die Auswertung aufwendig und anfälliger für Fehler beim Prüfen und Übertragen von Daten. Stattdessen macht es Sinn, alle relevanten Daten direkt in einer spezialisierten Anwendung für die Kontrolle aller Faktoren zur Nachhaltigkeit zu verwalten. Wichtig ist dabei die Auswahl eines Tools mit hohem Automatisierungsgrad. Ob CO2-Bilanzierung, CO2-Reduktion, ESG-Reporting oder die Berichterstattung nach ESRS – sind die Daten eingepflegt, lässt sich ein Bericht mit einem Klick erzeugen. Das spart Unternehmen viel Zeit ein bei einer sonst sehr komplexen Aufgabe.
Neben der Zeit- und Kosteneinsparung wirkt sich die höhere Aussagekraft durch einen automatisierten Prozess auch positiv auf die Kommunikation mit den Stakeholdern aus. Dazu gehören z.B. die einfachere Einbindung von Versicherungen oder Kreditagenturen, die Beziehung zu Investoren, die Kundenbindung und -gewinnung oder das Anwerben von Mitarbeitern. Denn während die ESG-Reporting-Landschaft immer komplexer wird, fordern Stakeholder einheitliche, übersichtlich aufbereitete Daten, die sie einfach verstehen können – oder erst mal überhaupt verlässliche Daten. Gerade in der Kommunikation mit der Kundschaft und den Mitarbeitern rutschen Unternehmen gerne ins Green-, Blue- oder Pinkwashing ab. Verlässliche Daten ermöglichen einen transparenten Austausch mit diesen Zielgruppen.
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Die Vorteile verlässlicher und übersichtlicher Daten zur Nachhaltigkeit gehen jedoch weit über eine CSRD-konforme Berichterstattung und die transparente Kommunikation gegenüber den Stakeholdern hinaus. Deutsche Unternehmen haben große Potenziale, eine nachhaltigere Wirtschaft zu gestalten. Ein aussagekräftiger ESG-Bericht macht diese sichtbar. Unternehmen können so sinnvolle und gezielte Maßnahmen für ihre Nachhaltigkeitstransformation bestimmen. Mit dem geeigneten Tool lässt sich dabei einfach berechnen, welche Wirkung eine Investition für eine Maßnahme tatsächlich hat. Darüber hinaus können sie so Geschäftsrisiken erkennen und beheben, die im Zusammenhang mit der unternehmerischen Nachhaltigkeit stehen.
Bildquelle: Code Gaia