Die neue Plattform ist eine Erweiterung der Kerntechnologie des VDI-Ansatzes. Dieser stellt eine komplette End-to-End Hard- und Softwarelösung für VDI dar, die mit allen drei führenden Hypervisoren (vSphere, XenServer, Hyper-V) und deren Management-Systemen (VMware View, XenDesktop, Microsoft SCVMM) zusammenarbeitet. Bei herkömmlicher VDI-Infrastruktur wird auf dem Server stets ein Hypervisor benötigt, der die virtuellen Maschinen des kompletten Windows-Desktops verwaltet. Die Plattform startet nun keine Windows-Session mehr, sondern lediglich Google Chrome. Per Browser soll der Nutzer dann auf Google Apps, Microsoft Office 365 und sämtliche als SaaS verfügbaren Anwendungen zugreifen können.
Am Endpunkt kein Betriebssystem
Für Unternehmen, die bereits vollständig webbasiert per Browserzugriff arbeiten, ergeben sich durch die Cloud-Lösung Kostenvorteile, heißt es. Denn auf dem Server muss nur noch der Pano Logic Controller installiert werden, eine virtuelle Applicance, die bis zu 200 Google Chrome Arbeitsplätze vermitteln kann. Die Serverlizenz für den Controller kostet rund 1.000 Euro – für den Arbeitsplatz selbst bietet der Hersteller eine günstige Variante seines Zero Clients, den neuen G2M, zum Preis für unter 200 Euro an.
Die Migration von PC-basierten Umgebungen zu „Pano System for Cloud“ soll nicht nur vereinfachte IT-Verwaltung und kostengünstiges Cloud Computing eröffnen – auch die Unternehmenssicherheit soll steigen. Laut Anbieter gibt es am Endpunkt kein Betriebssystem mehr, welches Ziel bösartiger Angriffe werden könnte. So kann wichtige Unternehmensinformationen nicht mehr verloren gehen, da lokal nichts abgespeichert wird.
www.panologic.de
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