Für die Qualität der Daten soll eine Art Firewall sorgen, die aus über 100 Geschäftsregeln besteht.
Im Rahmen des gemeinsamen Projektes bestand die Herausforderung, Daten aus unterschiedlichen, verteilten Systemen in einer zentralen Datenbank zu konsolidieren. Zudem sollten die Daten konzernweit zur Verfügung gestellt werden. Um dieses Problem zu lösen, entwickelten Uniserv und MSG ein Master-Datenmanagement-System. Dieses basiere auf einer serviceorientierten Architektur (SOA), die es ermögliche, sämtliche Geschäftspartnerdaten aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen.
Für die Qualität der Daten soll eine Art Firewall sorgen, die aus über 100 Geschäftsregeln besteht. Diese Geschäftsregeln wurden zuvor von MSG zusammen mit dem Logistikunternehmen auf der Basis von Uniserv-Technologie konzipiert. Die Regeln würden beispielsweise vorgeben, ob eine postalische Adresse korrekt und aktuell ist oder ob interne Geschäftspartnerdaten fehlerhaft oder doppelt vorhanden seien. Auf Basis dieser Regeln bereinige das System nun mögliche Fehler. Der Kunde könne jedoch über eine moderne Web-Lösung manuelle Anpassungen vornehmen. Das Tool soll somit individuell an die Bedürfnisse von Unternehmen anpassbar sein.
Sind alle Daten geprüft und qualitätsgesichert, werden sie im Anschluss über die konzernweite Service-Infrastruktur den unterschiedlichen Unternehmensabteilungen Vertrieb, Produktion und Kundenservice zugänglich gemacht. Schnittstellen sorgen dafür, dass auch externe Referenzdaten von Geschäftspartnern in das MDM miteinfließen und es vervollständigen können. So kann das Logistikunternehmen seine Stammdaten besser pflegen. Gleichzeit könne es sicherstellen, dass alle Geschäftspartnerdaten stets auf dem aktuellsten Stand sind und allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen.
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