Im Frühjahr 2016 wird Stute als Betreiber des Logistikzentrums von Nürnberg aus die Ersatzteillogistik für einen führenden Hersteller von Baugeräten- und -maschinen übernehmen und dieses mit PSIwms Version 3.0 steuern. Auf 10.000 Quadratmetern Grundfläche stehen rund 12.000 Palettenstellplätzen, etwa 50.000 Fachbodenstellplätzen für die Teilelagerung sowie ungefähr 1.500 laufende Meter Kragarm zur Verfügung. Die Lösung wird vom zentralen Rechenzentrum aus betrieben und für den Standort Nürnberg die Lagerung, Kommissionierung und Auftragsbearbeitung durchführen.
Neben der für Logistikdienstleister wichtigen Multi-Site-Funktion, waren für Stute die Stabilität, Konfigurationsmöglichkeiten, branchenübergreifende Funktionalität und hinterlegbare Regelwerke zur Prozessabwicklung und -optimierung ausschlaggebend. Die Releasefähigkeit des Systems soll sicherstellen, dass auf Basis der gemeinsamen PSI-Technologieplattform, laufende Softwareentwicklungen investitionssicher übernommen werden können.
Unterstützt wird das Projekt durch das Modul „Automatisiertes Testen", mit dem sich neue Testfälle, -varianten und -abläufe konfigurieren lassen. Mit diesen prüft das System fortwährend alle neuen Prozesse und veränderten Materialflüsse, die etwa bei Einbindung neuer Mandanten oder Kundenanforderungen erforderlich werden. Das integrierte Staplerleitsystem soll für wegeoptimierte Transporte und verkürzten Leerfahrten sorgen. Das ebenfalls integrierte Cockpit-Modul verspricht dem Anwender eine durchgängige Visualisierung der individuellen Kennzahlen (KPI) und Transparenz der Prozesse. Zudem wird die Lösung zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsnachweis des Logistikdienstleisters Stute mit Modulen für die Archivierung und der Fotodokumentation eingesetzt.
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