Ohne FTP und „Gratis“-Tools

Nie mehr Bauchweh beim Datenaustausch

Alle 16 Sekunden erfolgt ein Cyberangriff auf deutsche Unternehmen. Dabei kommt es oft zum Verlust sensibler Daten, der teuer werden kann. Kriminellen wird es dabei allzu einfach gemacht.

Ohne FTP und „Gratis“-Tools

Wenn beim Datenaustausch etwas schiefgeht, droht schnell eine Strafe und der Schaden für die Geschäftsbeziehungen kann noch viel verheerender sein.

Produktionsdaten, Präsentationen und Videos übersteigen die Kapazitäten normaler Mailing-Tools. Medizinische Daten etwa können mehrere 100 Gigabyte erreichen, etwa bei 3D-CT-Scans. Wenn es dann schnell gehen soll und das Unternehmen keine Lösung bietet, weichen Anwender auf das aus, was sie kennen: Public-Cloud-Lösungen. Kostenlos und direkt einsatzbereit lassen sich die Daten dann einfach austauschen. Problem gelöst?

Nein. Denn: Für geschäftskritische Daten ist ein solcher Versand verboten. Zum einen sind die Übertragungswege nicht durchgehend gesichert, etwa durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder eine Authentifizierung. Hier setzen Hacker oft an. Zum anderen genießen sensible Daten nicht erst seit der DSGVO besonderen rechtlichen Schutz. Bei kostenlosen Lösungen ist aber nicht immer klar, wo diese gehostet werden. Das kann auch außerhalb der EU sein, dort, wo kein besonderer Datenschutz herrscht. Wenn dann beim Datenaustausch etwas schiefgeht, droht schnell eine Strafe. Der Schaden für Geschäftsbeziehungen kann noch verheerender sein.

Endlich den FTP-Server vergessen

Teilweise bleiben FTP-Server ein Mittel der Wahl. Allerdings fällt hier das Urteil zur Datensicherheit ebenfalls negativ aus. FTP-Server können zwar den Zugang kontrollieren (per Benutzername und Kennwort), Upload und Download nach File-Transfer-Protokoll erfolgen jedoch unverschlüsselt. Bei der scheinbar „sicheren“ Variante SFTP werden die Daten bei der Übertragung verschlüsselt, allerdings nicht bei der Ablage.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Hinzu kommt der administrative Aufwand. Viele Aufgaben wie etwa die Einrichtung, die Konfiguration oder auch das Löschen von Dateien müssen manuell erledigt werden. Eine weitere Einschränkung, die mit Blick auf Rechtssicherheit beim Datenaustausch ebenfalls immer wichtiger wird, ist die fehlende Transparenz in der Nutzung. Nachzuvollziehen, welche Dateien von wem wann abgerufen wurden, ist kaum bis gar nicht möglich. Oftmals weiß man nicht einmal, ob die Datenübermittlung erfolgreich war oder abgebrochen wurde.

Bieten Unternehmen diesen Workarounds keinen Einhalt, wächst eine potenziell gefährliche Schatten-IT heran. Abhilfe schaffen Datentransferlösungen wie Secutransfer von Ftapi, die den DSGVO-konformen sicheren Datenaustausch ermöglichen. Wichtig dabei ist, dass die Bedienung für Anwender leicht und ohne große Umstellung möglich sein muss. Ansonsten laufen Unternehmen wieder Gefahr, dass die Lösungen zwar angeschafft, aber nicht benutzt werden.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok