Wenn beim Datenaustausch etwas schiefgeht, droht schnell eine Strafe und der Schaden für die Geschäftsbeziehungen kann noch viel verheerender sein.
Produktionsdaten, Präsentationen und Videos übersteigen die Kapazitäten normaler Mailing-Tools. Medizinische Daten etwa können mehrere 100 Gigabyte erreichen, etwa bei 3D-CT-Scans. Wenn es dann schnell gehen soll und das Unternehmen keine Lösung bietet, weichen Anwender auf das aus, was sie kennen: Public-Cloud-Lösungen. Kostenlos und direkt einsatzbereit lassen sich die Daten dann einfach austauschen. Problem gelöst?
Nein. Denn: Für geschäftskritische Daten ist ein solcher Versand verboten. Zum einen sind die Übertragungswege nicht durchgehend gesichert, etwa durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder eine Authentifizierung. Hier setzen Hacker oft an. Zum anderen genießen sensible Daten nicht erst seit der DSGVO besonderen rechtlichen Schutz. Bei kostenlosen Lösungen ist aber nicht immer klar, wo diese gehostet werden. Das kann auch außerhalb der EU sein, dort, wo kein besonderer Datenschutz herrscht. Wenn dann beim Datenaustausch etwas schiefgeht, droht schnell eine Strafe. Der Schaden für Geschäftsbeziehungen kann noch verheerender sein.
Teilweise bleiben FTP-Server ein Mittel der Wahl. Allerdings fällt hier das Urteil zur Datensicherheit ebenfalls negativ aus. FTP-Server können zwar den Zugang kontrollieren (per Benutzername und Kennwort), Upload und Download nach File-Transfer-Protokoll erfolgen jedoch unverschlüsselt. Bei der scheinbar „sicheren“ Variante SFTP werden die Daten bei der Übertragung verschlüsselt, allerdings nicht bei der Ablage.
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Hinzu kommt der administrative Aufwand. Viele Aufgaben wie etwa die Einrichtung, die Konfiguration oder auch das Löschen von Dateien müssen manuell erledigt werden. Eine weitere Einschränkung, die mit Blick auf Rechtssicherheit beim Datenaustausch ebenfalls immer wichtiger wird, ist die fehlende Transparenz in der Nutzung. Nachzuvollziehen, welche Dateien von wem wann abgerufen wurden, ist kaum bis gar nicht möglich. Oftmals weiß man nicht einmal, ob die Datenübermittlung erfolgreich war oder abgebrochen wurde.
Bieten Unternehmen diesen Workarounds keinen Einhalt, wächst eine potenziell gefährliche Schatten-IT heran. Abhilfe schaffen Datentransferlösungen wie Secutransfer von Ftapi, die den DSGVO-konformen sicheren Datenaustausch ermöglichen. Wichtig dabei ist, dass die Bedienung für Anwender leicht und ohne große Umstellung möglich sein muss. Ansonsten laufen Unternehmen wieder Gefahr, dass die Lösungen zwar angeschafft, aber nicht benutzt werden.
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