Als privatwirtschaftliches Unternehmen mit einem Umsatz von 2,6 Milliarden Euro in 2010 und knapp 500 Mitarbeitern sammeln die Österreichischen Lotterien wie andere europäischen Lotterien unter anderem Gelder für den Sport und für Wohlfahrtsverbände. Lotterieteilnehmer können sich für verschiedene Spiele wie zum Beispiel Lotto, Toto, Sofortspiele und Bingo anmelden. Das Unternehmen bietet dieses breite Spielangebot über ein österreichweites Schalternetzwerk für Kunden an und verwaltet ein Datenvolumen von über 150 Terabytes.
Die unternehmenseigene IT-Abteilung versorgt die gesamte Infrastruktur über zwei Rechenzentren in der Nähe von Wien. Die Rechenzentren verfügen über mehrere HP-Speichersysteme und ungefähr 600 Brocade-Switchports. Da alle IT-Vorgänge von beiden Rechenzentren verarbeitet werden, ist eine zuverlässige Storage-Infrastruktur, die für den unterbrechungsfreien Ablauf aller IT-Prozesse sorgt, von entscheidender Bedeutung.
Nach sorgfältiger Abwägung verschiedener Optionen hat sich das Team der Österreichischen Lotterien für eine Lösung mit Virtualwisdom-Software, SANInsight-Traffic Access Points (TAPs) und SAN Performance Probes von Virtual Instruments entschieden. VirtualWisdom liest, versteht und prüft laut Unternehmen jedes Datenpaket, das durch das Fibre-Channel-SAN läuft. IT-Administratoren sollen somit zum ersten Mal die Möglichkeit haben, den I/O Datenverkehr wirklich im Detail und in Echtzeit zu analysieren. Verschlechterungen der Performance erkennen zu können, bevor Nutzer davon betroffen sind, war ein wichtiges Kriterium. Diese Hard- und Software-Kombination soll Fehler bei angeschlossenen Geräten schnell und problemlos erkennen können.
Virtualwisdom überwacht laut Unternehmen die Switch Performance in Echtzeit, wodurch das IT-Team nicht nur einzelne Schwellenwerte und Warnungen festlegen kann, sondern auch einen Überblick über den generellen Zustand der SAN-Infrastruktur erhält. „Wir verwenden Virtualwisdom und die SANInsight Hardware zur Überwachung, um einen detaillierten Gesamtüberblick über die Performance unseres SAN zu gewinnen, damit wir die erforderlichen Maßnahmen proaktiv ergreifen können, bevor sich die Performance verschlechtert. Damit stellen wir sicher, dass weder die Infrastruktur noch die Prozesse beeinträchtigt werden“, so Erich Eckel, IT-Manager der Österreichischen Lotterien. „Die Daten von Virtual Instruments helfen uns, wohlüberlegte Entscheidungen zu treffen, um Auslastung, Verfügbarkeit und Performance auf jeder Infrastrukturebene, wie zum Beispiel Netzwerke, Server und Storage, zu maximieren. Damit ist unser Storage-Management deutlich einfacher geworden.“
Virtual Instruments hat ebenfalls die Dauer der Identifizierung nicht kritischer Fehler von mehreren Tagen auf einige Stunden und teilweise sogar nur Minuten verkürzt. Die Lotterie ist heute in der Lage, bereits lange bevor ein Techniker eintrifft, eine Analyse durchzuführen und eine Lösung zu finden. Mögliche Ausfallzeiten des Produktionssystems werden dadurch auf ein Minimum beschränkt. Somit kann das IT-Team einen unterbrechungsfreien Betrieb der IT-Infrastruktur garantieren und Business Continuity sicherstellen. „Spielen ist unser Geschäft, aber wenn es um IT geht, sollte man sich besser nicht auf Glück verlassen, sondern auf solide Lösungen wie VirtualWisdom. Für uns gibt es keine wirkliche Alternative: Storage-Anbieter liefern Tools, die hauptsächlich Informationen innerhalb ihrer Systeme überwachen, aber nicht das ganze SAN. Für uns war es wichtig, anbieterneutrale Performance-Daten von einem Server auf eine LUN-Basis zu übertragen. Virtual Instruments war der einzige Anbieter, der diese Daten mit dem detaillierten Informationsniveau liefert, das wir brauchen“, führt Eckel abschließend aus.
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