Google könnte bald von gestern sein
Im Frühjahr war es soweit: Das erfolgreiche KI-Startup Perplexity erreichte eine Milliardenbewertung. Der vorläufige Höhepunkt einer Erfolgsgeschichte. Die KI-basierte Suchmaschine kann als Chatbot genutzt werden, der das Internet nach Informationen durchsucht und die Quellen dazu anzeigt. Die treibende Kraft hinter der Innovation von Perplexity AI ist der CEO, Aravind Srinivas. Er hat in Berkeley promoviert und war vorher bei OpenAI und DeepMind beschäftigt. Die Strategie des Startups lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Google ablösen.
Das zieht Investoren und Kooperationspartner an. Jüngste Partner sind Softbank und die Deutsche Telekom. Es geht dabei um den Vertrieb der Profi- und Enterprise-Versionen der KI-Suche. Als Startangebot verschenkt die Telekom an Nutzer der MeinMagenta-App ein einmaliges Jahrabo von Perplexity Pro. Die Nutzer können die KI-Suche damit uneingeschränkt einsetzen und dabei unterschiedliche Sprachmodelle (GPT 3.5, GPT 4, Claude Sonnet, Claude Opus, Sonar Llama) nutzen. Eine ähnliche Partnerschaft mit vergleichbaren Bedingungen gibt es mit der südkoreanischen Telefongesellschaft SK Telecom.
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