ESK Ceramics nutzt Orbis-Lösung

Planungstool eingeführt

Die ESK Ceramics GmbH & Co. KG (ESK) aus Kempten, Hersteller hochwertiger technischer Spezialkeramiken und keramischer Pulver für die Industrie, hat das Orbis-Planungstool eingeführt.

Wenn heißes Gas mit Verarbeitungs- oder umformwerkzeugen in Kontakt kommt, muss ein Verkleben durch geeignete Trennmittel verhindert werden. ESK-Produkte wie etwa Boronid eröffnen aufgrund ihrer Nichtbenetzbarkeit bis zu sehr hohen Temperaturen und ihrer chemischen Inertheit sowie der hohen Temperaturbeständigkeit ein breites Awendungsspektrum von der Rinnenbeschichtung bis hin zur Verwendung als Pressform.

ESK soll mit dieser Add-On-Lösung, die in das bestehende SAP-ERP-System integriert ist, die Fertigungsaufträge für die Produktion IT-gestützt und damit transparent sowie in hoher Qualität einplanen können. Zugleich wird eine belastbare und nachvollziehbare Termin- und Auftragsstruktur geschaffen. Bei der Implementierung des Add-Ons auf Abap-Basis zählte das Unternehmen auf das Know-how von Orbis.

Derzeit setzt ESK das Planungstool zur Kapazitäts- und Reihenfolgeplanung der SAP-Fertigungsaufträge im Bereich Sintered Parts ein und profitiert dort bereits von den Vorzügen vollständig in SAP integrierter Prozesse, heißt es. Bei der Reihenfolgeplanung werden die Liefertermine nun automatisch angepasst, die Planer und Disponenten Haben laut Anbieter jederzeit eine klare Sicht auf die Kapazitäten in der Fertigung. Sie sollen zudem während der laufenden Planung überprüfen können, ob die in der Produktion benötigten Werkzeuge zur Verfügung stehen. In einem Cockpit werden sämtliche Daten, die für die Planungsprozesse relevant sind, zentral gebündelt; die Prozesse selbst lassen sich dank kurzer Dialogantwortzeiten zügig durchführen, heißt es.

Produktionsabläufe vereinfacht


Auch für die Mitarbeiter in der Produktion hat sich vieles verbessert: Sie wissen nun tagesaktuell, wann und in welcher Reihenfolge die Fertigungsaufträge zu bearbeiten sind. Geplante Aufträge werden in der „Belegungsliste“, einer Komponente des Planungstools, angezeigt; dort finden sich auch nicht eingeplante Aufträge aus der Formgebung oder aus anderen Fertigungsbereichen. Bislang mussten die benötigten Informationen von Hand aus den Standardlisten im SAP-Auftragsinformationssystem zusammengetragen werden.

Die nötigen Anpassungen an der „Belegungsliste“ konnte der Anbieter mit den kundenspezifischen Funktionen, die das Add-On bereitstellt, SAP-konfor umsetzen. Außerdem wurde das Planungstool um Funktionen ergänzt, die die Kommunikationsprozesse sowohl innerhalb der Formgebung als auch zwischen den Fertigungsbereichen vereinfachen und verbessern sollen. Bestimmte Informationen zu einem Planungsvorgang werden nun direkt in der Belegungsliste erfasst und können dort von den beteiligten Anwendern in der Planung und in der Produktion sofort eingesehen werden. Früher gab man solche Informationen über E-Mail, Telefon oder per Zuruf weiter.

www.esk.com/de
www.orbis.de

Bildquelle: © Rainer Sturm/pixelio.de

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