All dies hat der M2M Summit in seiner zehnjährigen Jubiläumsveranstaltung Anfang Oktober unter dem Motto „Digital Transformation powered by M2M“ zum Thema gemacht. Diskutiert wurde über Sicherheitsaspekte, Interoperabilität sowie Standards, die nicht an Ländergrenzen Halt machen – alles im Rahmen der digitalen Transformation und Industrie 4.0.
Mit Finnland hatte man ein Land gefunden, das es seit langem versteht, digital vernetzte, industrielle Kommunikationslösungen zur Anwendung zu bringen, und sich damit als hervorragender Partner für den deutschen Markt sieht.
Doch wo sind die angeblich so zahlreichen Anwendungsszenarien, mit denen mittelständische Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung ausschöpfen könnten? Bislang ist über Wartungs- und Instandhaltungslösungen hinaus nicht viel zu sehen. Umso wichtiger ist es, dass mithilfe kompetenter Berater zunächst verifiziert wird, welche Innovationen zum eigenen Unternehmenskonzept passen und welche beispielsweise aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken gar nicht infrage kommen, anstatt blind der digitalen Revolution zu folgen.
Ohne Zweifel kann M2M für die Industrie wie auch den Alltag Vorteile bringen. Zunächst müssen sich dafür aber sämtliche Beteiligten aus Wirtschaft, Politik (die auf der Veranstaltung in Düsseldorf eher durch Abwesenheit glänzte) sowie den Anwenderunternehmen intensiv über Risiken, Nutzen und Potentiale austauschen.