Aston Martin setzt auf Technogerma Systems

Prüfstände „Made in Germany“

Der Aston Martin Heritage-Spezialist Roos Engineering im schweizerischen Safenwil nutzt modernste Prüfstandstechnik für Motoren und Antriebsstränge aus Deutschland. Verantwortlich für die Technologie ist Technogerma Systems mit Sitz in Darmstadt, der den Prüfstand nach dem Lastenheft entwickelte.

  • Es können sämtliche Motoren aller Epochen von Aston Martin mit nur geringfügigen Änderungen am Prüfstand bei Roos Engineering geprüft werden.

  • Klassische Aston Martins gehören zu den beliebtesten unter Oldtimerfreunden.

  • Sowohl Vierzylinder- als auch Sechszylindermotoren mit Mehrfach-Vergaserbestückung finden den Weg auf die modernen Prüfstände.

  • Nicht nur die Motoren neuerer Modelle, wie etwa das V12-Triebwerk des Aston Martin Vanquish, können bei Roos Engineering auf den modernen Prüfständen getestet werden.

In seinem Tagesgeschäft erfüllt das Unternehmen die Ansprüche der Automotive-Branche an Prüfstandstechnik insbesondere für die Fahrzeuge von morgen: Also für moderne Verbrennungsmotoren, Elektro oder Hybrid - umso exotischer klingt da die Herausforderung, Motoren bis in die Vorkriegszeit professionell zu prüfen.

„Dennoch hat auch im historischen Antriebsbereich ein Prüfstand wichtige Funktionen", so Beat Roos, Geschäftsführer von Roos Engineering: „Meist können Motoren erst nach dem Einbau in die Karosse - wenn der Wagen schon wieder beim Kunden ist - ihr Laufverhalten unter Beweis stellen. Unser Ziel war es, Einlaufphasen auf einem Prüfstand unter kompletter Überwachung zu absolvieren und unseren Kunden einen Motor einzubauen, der belegbar zertifiziert ist."

So werden Einlaufzyklen und Testzyklen mit den Motoren durchgeführt, nach denen sicher ist, dass der teilweise mit immensem Aufwand überholte und verbesserte Motor einwandfrei arbeitet. Ebenso werden Leistungs- und Abgaswerte auf dem Prüfstand optimiert.

Dabei können sämtliche Motoren aller Epochen von Aston Martin mit nur geringfügigen Änderungen am Prüfstand geprüft werden – sowohl Vierzylinder oder Sechszylinder mit Mehrfach-Vergaserbestückung, aber auch die modernen Motoren mit acht und zwölf Zylindern und Einspritzsystemen. Auch Antriebe mit Turbo- oder Kompressoraufladung sind prüfbar. Der Prüfstand umfasst dabei alles, was zum Betrieb notwendig ist. Messtechnik, Medienversorgung wie auch alle wichtigen Analyseschnittstellen sind vorhanden. Bis zu 470 Kilowatt und 1.000 Newtonmeter verkraftet der Prüfstand mit seiner Belastungseinrichtung, es können Drehzahlen bis 9.000 U/min gefahren werden. So ausgerüstet ist der Prüfstand auch prädestiniert für die Prüfung anspruchsvoller Triebwerke anderer Hersteller; entsprechende Dienstleistungen bietet Roos Engineering inzwischen an.

www.roosengineering.ch
www.astonmartin.com
www.technogerma.com

Bildquelle: Bild 1-3 © Technogerma/Roos, Bild 4 © Ryan Bowen/sxc.hu

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