Ransomware-Angriffe betreffen mittlerweile auch Cloud-Ressourcen, daher spielen Sicherheit und Datenschutz hier eine zunehmend wichtige Rolle.
Die wichtigsten Cloud-Ressourcen kennen: Ransomware-Angreifer führen sowohl vor als auch während ihrer Angriffe eine Erkundung durch und suchen nach den sensibelsten Dateien. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Assets für das Unternehmen am kritischsten sind, um die Härtung dieser Bereiche und die Behebung von Risiken zu priorisieren.
Malware in den Cloud-Workloads erkennen: Malware-Scans sind die erste Verteidigungslinie zur Erkennung von Ransomware. Während das signaturbasierte Scannen nach Datei-Hashes (Signaturen) dazu dient, bekannte Malware zu finden, ist es wichtig, auch heuristische Erkennung einzusetzen.
Schwachstellen in der Cloud-Umgebung erkennen und patchen: Um sich vor potenziellen Angriffen zu schützen, müssen Sicherheitsteams ihre Cloud-Umgebungen regelmäßig auf Schwachstellen überprüfen, einschließlich Betriebssystemen, Workloads und Anwendungen.
Ausnutzbare IAM-Fehlkonfigurationen identifizieren: Fehlkonfigurationen im Identitäts- und Zugriffsmanagement (Identity and Access Management, IAM), wie z.B. zu freizügige Identitäten, schlechte Passwort- und Anmeldungspraktiken und versehentliche öffentliche Exposition sind allesamt kritisch. Ransomware-Angreifer können diese Fehler ausnutzen, um entweder in Cloud-Ressourcen einzudringen oder auf sich auf andere Assets zu verlagern.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Potenzielle Seitwärtsbewegungen und Angriffspfade erkennen: Immer raffiniertere Ransomware-Angreifer bewegen sich innerhalb eines Netzwerks in Richtung hochwertiger Assets und nutzen Schwachstellen und Fehlkonfigurationen, um ihr Ziel zu erreichen. Durch die Kombination der Intelligenz aus dem Workload (Datenebene) mit AWS-Metadaten (Steuerebene) erhält Orca einen vollständigen Einblick in das gesamte AWS-Cloud-System eines Kunden, um die Verbindung zwischen verschiedenen Assets zu verstehen. Die Plattform erkennt Risiken und Schwachstellen, die laterale Bewegungen in der Cloud-Umgebung ermöglichen könnten, und bietet Abhilfemaßnahmen zur Stärkung der Sicherheitslage.
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