Effizientes IT-Management

Schluss mit Innovationsstau

Eine IT-Landschaft so groß wie die eines kleinen Mittelständlers: Mehr als 450 lokale Clients und 50 mobile Endgeräte in Form von Notebooks stehen den Schülern und dem Lehrkörper der Gewerblichen Berufsschule Augsburg zu Unterrichtszwecken zur Verfügung.

  • Effizientes IT-Management

    Oberstudienrat Andreas Geiger, Systembetreuer (komm.) der BS1, betont, dass MS 365 und Teams an ihre Grenzen stießen, weswegen nach einer effizienten Lösung gesucht wurde.

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    Auch ein Robotersystem muss IT-seitig gewartet werden. Die bMS unterstützt die Schule effizient dabei.

  • Effizientes IT-Management

    Die Berufsschule stand vor der Herausforderung, Software-Updates und -Upgrades in schnell aufeinander folgenden Intervallen auf die entsprechenden Endgeräte zu verteilen.

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    Berufsschüler benötigen moderne, IT-basierte und oftmals vernetzte Lernmittel beim Erlernen eines der diversen Berufe. Zum Schutz vor Malware wird ein Proxyserver mit entsprechender Konfiguration genutzt.

Hinzu kommen intelligente Endgeräte wie interaktive Tafeln und Cloud-Accounts im unteren vierstelligen Bereich. Wie in einem Unternehmen müssen die Systeme dabei effizient verwaltet werden. Dies übernimmt an der Bildungseinrichtung das zweiköpfige IT-Team, bestehend aus Oberstudienrat Manfred Buchhard, Mitarbeiter der Schulleitung, und Oberstudienrat Andreas Geiger. Für die gesamte Systembetreuung sind allerdings nur acht Anrechnungsstunden pro Woche vorgesehen – eine effiziente Verwaltung der IT-Umgebung ist daher ein Muss.

„Das pädagogische Netz der Schule wird bei uns über eine Domäne mit drei Terminalservern betrieben. Hierbei erhalten alle Beschäftigten und auch unsere knapp 2.000 Schüler ein eigenes Benutzerkonto. Über dieses Konto lässt sich jeweils auf einen Rechner oder auf einen Terminalserver mit der benötigen Software zugreifen. Über einen implementierten Active-Directory-Server und entsprechend eingerichtete Gruppenrichtlinien werden die Rechte der verschiedenen Clients bzw. Benutzer gesteuert“, erklärt Manfred Buchhard.

„Da wir eine Schule sind, müssen wir natürlich den Zugriff aufs Internet regulieren, aufgerufene Inhalte filtern und Malware abwehren. Deshalb betreiben wir auch einen Proxyserver mit einem dafür konfigurierten Filter. Die Kommunikation erfolgt über Microsoft 365 und Teams. Auch hier besitzen alle Benutzer ein von der Schule verwaltetes Konto“, ergänzt Andreas Geiger. „Für uns war es eine große Herausforderung, die teils sehr spezialisierte Software bereitzustellen, die im Alltag einer gewerblich technischen Berufsschule benötigt wird. So muss z.B. zu Lehrzwecken eine vernetzte Produktionsumgebung simuliert werden, inklusive der darin verwendeten Software. Aufgrund der Vielfalt unserer Ausbildungsberufe müssen wir hier ein sehr breites Portfolio vorhalten.“

Spezial-Software wird zum Zeitfresser

Die Berufsschule stand vor der Herausforderung, Software-Updates und -Upgrades in schnell aufeinander folgenden Intervallen auf die entsprechenden Endgeräte zu verteilen. Die bisherige Methode, die Rechner zu klonen und anschließend mit einem Festplattensheriff gegen Veränderung durch die Benutzer zu sichern, wurde mehr und mehr zum Zeitfresser. Erschwerend kam hinzu, dass die notwendigen Programme immer häufiger eine individuelle Handhabung und Implementierung benötigten. Spezial-Software aus diversen beruflichen Fachrichtungen wie Autodesk Inventor und AutoCAD, MTS, Stakis, Yenka, digitaler Zwilling, Boschesitronic und die Verwendung von Lernplattformen brachten dieses System an seine Grenzen.

„Unser Wunsch war hier, die Reaktionszeiten der IT zu verkürzen“, so Geiger. „Zudem überlegten wir, mittelfristig auf die Terminalserver zu verzichten und so dem Trend der leistungshungrigen Software zu begegnen. Das gab schließlich den Ausschlag, nach einer besseren Lösung zu suchen.“

Gesamtlösung für alle Anforderungen

Mit den bisherigen Partnern, wie etwa Microsoft mit „inTune“, konnte die Berufsschule diese Herausforderungen leider nur unzureichend überwinden. Eine vollständige Bewältigung all dieser Anforderungen wäre in dieser Konstellation nur umständlich mit einer Vielzahl verschiedener Einzellösungen möglich gewesen. Es musste ein anderer Weg gefunden werden. „Dementsprechend holten wir verschiedene Angebote ein“, sagt Geiger. „Mit Baramundi und dem Systemhaus Baghus fanden wir Partner, die mit einer kurzen Reaktionszeit glänzen und stets Antworten auf unsere individuellen Probleme haben.“

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 6/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Mit der Baramundi Management Suite (bMS) erhielt das IT-Team der Schule ein Instrument, das ihre Wünsche erfüllt – alle Anforderungen hinsichtlich der Verwaltung, der Inventarisierung sowie eines modernen Endpoint-Managements innerhalb der IT-Umgebung wurden umgesetzt. Und nach einer auf die speziellen Bedürfnisse der Berufsschule zugeschnittenen Schulung im Februar 2021 wurden dann auch die ersten Strukturen aufgebaut. Seither wird dabei das System kontinuierlich modernisiert und erweitert.

Automatisierte Verwaltung

Geiger: „Unsere größte Herausforderung ist es, ein funktionierendes, ausfallsicheres System zu erhalten, das sich automatisiert an die gewünschten Gegebenheiten oder Vorstellungen anpassen lässt. Mithilfe der bMS werden derzeit bereits etwa 70 Prozent unserer Bestandsgeräte verwaltet. Hierzu zählen neben der Inventarisierung von Soft- und Hardware auch sämtliche anderen Bereiche des Lifecycle Managements wie z.B. die Überwachung der Leasing-Zeiten unserer Geräte.“

Die essenziell wichtige Software- und Betriebssystemverteilung sowie deren Updates erfolgt ebenfalls über die Management-Suite. Damit ist es jetzt möglich, in der gleichen Zeit mehr Arbeitsschritte umzusetzen als zuvor. „Die Lösung hat uns dabei geholfen, den bestehenden Innovationsstau an unserer Schule aufzuarbeiten. Der Nutzen hinsichtlich der Produktivität ist unbestreitbar und auch unübersehbar. Die stetig wachsende Automation innerhalb unserer IT-Umgebung schenkt uns die Möglichkeit, über bislang ‚Unmögliches‘ nachzudenken“, freut sich Geiger.

Bei den mehr als 600 netzwerkfähigen Geräten – wie Rechner, Notebooks, Beamer, interaktive Tafeln, Roboter oder SPS-Steuerungen – stehen nahezu täglich Aufgaben wie Rollouts oder Updates an. „Jetzt, mit der Hilfe der Management-Suite, können wir unsere Anwender-Software so schnell verteilen, dass es kein Problem mehr ist, unsere leistungshungrigen Programme zurück auf die lokalen Clients zu installieren. Mittelfristig können wir daher auf den Einsatz unserer Terminalserver verzichten“, bilanziert Geiger.

Gewerbliche Berufsschule Augsburg 1 Bebo-Wager-Schule
Branche: Bildungseinrichtung, u.a. Metalltechnik
Gründung: 1960er-Jahre
Standort: Augsburger Stadtteil Hochfeld
Schüler: rund 2.000
Lehrer: 60

Bildquelle: Baramundi

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