Cloud-basiertes Backup

So geht „Disaster Recovery as a Service“

Cloud-basierte Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen stehen ganz oben auf der Prioritätenliste der Unternehmen. Sie sind fehlertolerant, versprechen eine Betriebszeit von 99,999+ Prozent und ermöglichen jederzeit und von überall einen sicheren Zugriff auf die Daten.

Datenwiederherstellung über die Cloud

Mit DRaaS kann die Datenwiederherstellung nach einem Katastrophenfall über eine Cloud erfolgen.

Unabhängig von seiner Größe steht jedes Unternehmen vor Schwierigkeiten, wenn es zu Ausfallzeiten in der IT kommt. Davon sind kleine und mittlere Unternehmen besonders betroffen – durch entgangenen Umsatz, geringere Produktivität und Mehraufwand für den IT-Support. Aus diesem Grund setzen immer mehr Mittelständler auf Disaster Recovery as a Service (DRaaS). Laut einer ITIC-Studie planen 34 Prozent der Unternehmen, noch in diesem Jahr auf DRaaS umzusteigen.

Failover: Garant für Business Continuity

Für Backup und Disaster Recovery ist es sinnvoll, eine vollständige Replikation der Daten durchzuführen – also Kopien der Daten an mehreren Orten zur gleichen Zeit zu aktualisieren mit dem Ziel, dem Benutzer Daten jederzeit verfügbar zu halten. Gleichzeitig lässt sich die Arbeitslast auf dem Quellsystem für Analyse- und Reporting-Zwecke reduzieren, indem Teilmengen der Daten, z.B. sortiert nach Geschäftsbereichen oder Ländern, auf die Backup-Ziele repliziert werden.

Wenn Unternehmen im Laufe der Zeit immer mehr Backups erstellen, müssen sie die gesammelten Images sowie den dafür benötigten Speicherplatz administrieren. Dafür gibt es Image-Management-Lösungen mit einer verwaltbaren Ordnerstruktur. Sie ermöglichen es Unternehmen, den Zeitaufwand für die Konfiguration und die nötigen Backup-Einstellungen zu reduzieren. Das Image-Management konsolidiert fortlaufend und automatisch inkrementelle Sicherungsdateien. Dadurch lässt sich die Wiederherstellungszeit verkürzen, das Risiko der Beschädigungen von Sicherheitsdateien verringern und der benötigte Speicherplatz reduzieren. So lässt sich zudem die Balance zwischen benötigtem Speicherplatz und der optimalen Datenwiederherstellung erzeugen. Ein weiterer Vorteil: Auch die Wiederherstellung eines Servers kann vorbereitet werden, um Ausfallzeiten zu minimieren.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 06/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Failover ist ein Backup-Betriebsmodus, der auf eine Standby-Datenbank, einen Server oder ein Netz dann umschaltet, wenn das primäre System ausfällt oder wegen Wartungsarbeiten offline ist. Die Backup-Systeme sollten dabei die Umgebung des primären Betriebssystems widerspiegeln und sich auf einem anderen System oder in der Cloud befinden. Failover sorgt dann für eine kontinuierliche Verfügbarkeit und nahezu vollständige Ausfallsicherheit. Fällt das primäre System aus, übernimmt das Failover die Hosting-Anforderungen mit nur einem Klick. Mit Failover können auch geplante Software-Updates und Wartungsprojekte automatisch und ohne Aufsicht durchgeführt werden.

Zwar kann eine Failover-Integration kostspielig sein, aber die hohen Kosten durch Ausfallzeiten rechtfertigen diese Investition. Failover kann als eine wichtige Versicherungspolice für die Sicherheit betrachtet werden und sollte ein wesentlicher Bestandteil jedes Disaster-Recovery-Plans sein. Aus systemtechnischer Sicht sollte der Fokus auf der Minimierung von Datentransfers liegen, um Engpässe zu reduzieren und eine optimale Synchronisation zwischen Primär- und Backup-Systemen sicherzustellen.

Failback: Zurück zum Normalzustand

Während das Failover den Wechsel zu einer Backup-Quelle darstellt, versteht man unter Failback den Prozess der Wiederherstellung von Daten aus einem Backup auf die ursprüngliche Ressource. Sobald die Ursache für das Failover behoben ist, kann das Unternehmen den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Zum Failback gehört auch die Identifizierung aller vorgenommen Änderungen auf der Disaster-Recovery-Seite oder virtuellen Maschine, welche die Aufgaben der primären Systeme während eines Vorfalls übernommen haben.

Egal ob es sich um eine Naturkatastrophe wie einen Brand oder eine Überschwemmung handelt, ob Daten durch einen Stromausfall oder sogar eine Ransomware-Attacke gefährdet sind: Mit DRaaS wie etwa von Arcserve kann die Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall zeitnah und einfach über eine Disaster-Recovery-Cloud erfolgen und so die Geschäftskontinuität schnell und sicher wiederherstellen. Der DRaaS-Einsatz lohnt sich in jedem Fall, zieht man den Aufwand und die Kosten verlorener Daten, entgangene Produktivität und die Rufschädigung bei einem Ausfall in Betracht.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok