New Work

So kann hybrides Arbeiten gelingen

Die vierte Corona-Welle sorgt in Deutschland wieder für vermehrtes Arbeiten im Homeoffice. Diese sechs Tipps können Unternehmen bei der Umsetzung helfen.

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Wenn Unternehmen hybride Arbeitsmodelle geschickt umsetzen, können sie ihre Arbeitsweisen langfristig zum eigenen Vorteil und zum Vorteil ihrer Mitarbeiter verändern.

Damit das Prinzip Hybrid Work funktioniert, kommt es nicht nur auf die geeignete Technik an. Die folgenden sechs Tipps helfen Unternehmen, ihre Arbeitsplatzstrategien umfassend auf eine hybride Arbeitsweise auszurichten.

1. Passen Sie Ihre Räume an die neuen Arbeitsmethoden an

Wenn immer mehr Menschen zu Hause arbeiten, braucht es zunächst weniger Platz im Büro. Die vorhandenen Büroarbeitsplätze sollten aber so eingerichtet werden, dass sie sich den stetig wechselnden Anforderungen der hybriden Arbeit anpassen können. Wer nur gelegentlich im Büro arbeitet, braucht nicht unbedingt einen festen Arbeitsplatz. Sind Schreibtische zum Beispiel mit Docking-Stations ausgestattet, können Mitarbeiter mit Laptops leicht an jedem freien Platz ihrer Arbeit nachgehen.

2. Legen Sie neue Arbeitsweisen mit Ihren Mitarbeitern fest

Bei der Gestaltung neuer flexibler Arbeitsmodelle sollten Unternehmen die Wünsche ihrer Arbeitnehmer berücksichtigen. Dazu gehört, wie oft einzelne Mitarbeiter zu Hause oder im Büro arbeiten wollen. Denn wenn Mitarbeiter nicht in die Planung mit einbezogen werden, könnten sie sich schnell übergangen fühlen. Zudem können Arbeitgeber gemeinsam mit ihren Mitarbeitern klären, inwieweit eine feste Arbeitszeit zielführend ist oder ob beispielsweise nur Kernzeiten festgelegt werden, die z.B. für Besprechungen oder Rückfragen genutzt werden können.

3. Schenken Sie Ihren Mitarbeitern Vertrauen

In vielen Unternehmen hat die Reaktion auf die Pandemie Führungskräfte dazu veranlasst, eine Kultur der Zusammenarbeit und Kooperation zu schaffen, in der Arbeitnehmern ihren Mitarbeitern Verantwortung für geschäftskritische Ziele übertragen haben. Dadurch haben sie ganz automatisch ihr Vertrauen in die Arbeitnehmer bekräftigt. Dies kann bei den Mitarbeitern Loyalität, Eigenverantwortlichkeit und Selbstbewusstsein fördern.

In Zukunft sollten Führungskräfte daher hierarchische und siloartige Arbeitsweisen vermeiden, damit das Unternehmen weiterhin von den flexibleren Arbeitsformen im Büro und im Homeoffice profitieren und die Selbstständigkeit der Belegschaft aufrechterhalten werden kann.

4. Schaffen Sie gute Voraussetzungen für alle

Wenn Arbeitnehmer weiterhin ganz oder überwiegend im Homeoffice arbeiten, sind diejenigen im Nachteil, denen geeignete Arbeitsplätze oder ergonomische Möbel fehlen. Unternehmen können ihren Mitarbeitern für die Einrichtung eines ständigen Heimbüros Sitzmöbel und einen Schreibtisch stellen. Idealerweise sind diese ergonomisch, so könnten zum Beispiel Steh-Sitz-Möbel verwendet werden, wie sie z.B. Ergotron anbietet.

5. Fördern Sie die psychische Gesundheit und soziale Kontakte

Ein Angebot von Seminaren oder Workshops zu Themen wie Burnout, Angst, Stress und Einsamkeit kann hilfreich sein, um Arbeitnehmer dabei zu unterstützen, ihre beruflichen und privaten Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Damit zeigen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern auch, dass sie sich um sie kümmern und kommen so ihrer Fürsorgepflicht nach.

6. Lassen Sie nicht zu, dass digitale Arbeit zu Spaltungen führt

Einige Mitarbeiter sind möglicherweise immer oder zumindest häufig im Büro anwesend, während andere hauptsächlich zu Hause arbeiten. Dadurch könnten manche Arbeitnehmer persönliche Gespräche und Interaktionen verpassen, sodass sie sich von wichtigen Entscheidungen und Diskussionen ausgeschlossen fühlen. Um dies zu vermeiden kann eine hybride Belegschaft generell alle Teamsitzungen virtuell abhalten. Wenn sich die Kollegen im Büro dabei von ihren Schreibtischen aus zuschalten, herrscht Gleichberechtigung: Alle können jeden Kommentar hören und eigene Beiträge gleichermaßen äußern, ohne leicht übersehen zu werden.

Wenn Unternehmen hybride Arbeitsmodelle geschickt umsetzen, können sie ihre Arbeitsweisen langfristig zum eigenen Vorteil und zum Vorteil ihrer Mitarbeiter verändern. So können Unternehmen die Zukunft der Arbeit neu definieren und sicherstellen, dass geografisch getrennte Teams produktiv und effektiv zusammenarbeiten.

Bildquelle: Ergotron

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