Pina mit Webshop-Lösung von Stratos

Sonnige Zeiten

Bei der Pina GmbH, einem Spezialisten für Sonnensegel, hat sich viel verändert: Das Geschäft ist nicht mehr nur in Ahlen, sondern auch im Internet zu finden.

Die Kunden der Pina GmbH können im Onlineshop des Spezialisten für Sonnensegel verschiedene Standardmodelle und Zubehör bestellen.

Im Onlineshop des Unternehmens können Kunden Standardmodelle und Zubehör bestellen – und das deutschlandweit sowie aus Österreich und Luxemburg. Als Guiseppa Porcaro Zambelletti das Unternehmen 1979 gründete, sah das noch ganz anders aus. Die Industrienäherei bot qualifizierte Lösungen in der Verarbeitung von Textilien und echtem Leder an. Mittlerweile hat sich der Familienbetrieb auf die Fertigung von Luxus-Sonnensegelsystemen spezialisiert.

Häufig handelt es sich bei den Segeln um Maßanfertigungen, die vor Ort von Monteuren des Unternehmens installiert werden. „Da auch unsere Standardsegel gut liefen, haben wir uns vor drei Jahren überlegt, unser Einzugsgebiet mithilfe des Internets zu vergrößern. Früher verkauften wir unsere Produkte in einem Radius von ungefähr 200 Kilometern, heute liefern wir innerhalb ganz Deutschland und sogar ins Ausland“, erklärt Orazio Zambelletti, der den Onlineshop koordiniert.

Seit drei Jahren ist der Shop nun im Netz, 2011 stieg das Unternehmen auf einen Webshop des Hosters Strato aus Berlin um. „Wir wussten von Beginn an, welche Lösung wir uns vorstellen. Es sollte ein Webshop sein, der einfach zu bedienen ist, sodass wir ihn ohne die Hilfe eines Programmierers nutzen können“, sagt Orazio Zambelletti. Aus diesem Grund sei nur eine Mietshop-Lösung in Frage gekommen, die sich nach dem Baukastensystem aufsetzen und pflegen lässt. „Bei dieser ist an alles gedacht – von der Bestellung bis zum Versand. Der Anbieter kümmert sich um die Updates, wichtige Schnittstellen etwa zu Zahlungsanbietern lassen sich ohne Programmierkenntnisse integrieren.“

Das Design hat er bei „ePages Design & Consult“ beauftragt, ein Partnerangebot von Strato. „Mir war es wichtig, dass der Shop einen professionellen Eindruck macht und das hängt stark mit dem Design und der Benutzerfreundlichkeit der Seite zusammen.“ Nach dem Wechsel zu dem Hoster im November 2011 hat sich Zambelletti viel Zeit genommen, um den Shop zu überarbeiten. Erst im April 2012 ging die Seite online. „Seit dem Relaunch im Frühjahr dieses Jahres konnten wir unseren Umsatz über das Internet verdreifachen.“

Geringer Pflegeaufwand

Überhaupt hat sich der Einstieg in den E-Commerce für das Unternehmen gelohnt. Stammten im ersten Jahr 1/30 des Gesamtumsatzes aus dem Onlinevertrieb, waren es im zweiten Jahr bereits 1/6. Heute erwirtschaftet der Webshop ein Drittel des Umsatzes.

Der Zeitaufwand für die Pflege des Shops ist relativ gering. Zambelletti arbeitet höchstens zwei bis drei Stunden täglich daran, um neue Produkte einzustellen oder Texte zu optimieren. Das aber auch nur, wenn er etwas Neues ausprobieren möchte. Mehr Zeit nehme da die Abwicklung der Bestellungen bis zum Versand der Produkte in Anspruch: „In der Hauptsaison sind drei Mitarbeitern zwischen acht und zwölf Stunden am Tag mit der Bearbeitung der Bestellungen beschäftigt.“  

Um den Shop im Internet bekannt zu machen, setzt Zambelletti vor allem auf den Einsatz von Google Adwords und optimiert die Seite für Suchmaschinen. Dabei achtet er vor allem darauf, relevante Schlüsselwörter zu verwenden und keine doppelten Inhalte einzupflegen. „Anfangs haben wir die Produktinformationen der Hersteller übernommen. Diese haben für Google keine Relevanz, da sie im Internet mehrfach vorkommen. Individuelle Texte sind aus SEO-Sicht (Search Engine Optimization) ausschlaggebend.“

In erster Linie sei jedoch entscheidend, dass die Inhalte für Kunden informativ seien. Mit Google Analytics analysiert Zambelletti regelmäßig das Verhalten der Shopbesucher. Das Tool liefert wichtige Anhaltspunkte, welche Bereiche noch verbessert werden müssen: „Wenn wir sehen, dass viele Kunden im Warenkorb abspringen, können wir uns darüber Gedanken machen, ob unnötige Informationen oder Designelemente vom Kauf abhalten oder vielleicht die Versandkosten zu hoch sind. Dann vereinfachen wir die Strukturen oder senken testweise die Kosten und schauen, was passiert.“


Die Pina GmbH

  • Geschäftsfeld: Herstellung von Sonnensegeln
  • Gründungsjahr: 1979
  • Hauptsitz: Ahlen
  • Mitarbeiterzahl: 11

www.sonnensegel-pina.de

Bildquelle: © Pina GmbH

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