Sichere Kommunikation bei Infront

Sportliche Umsetzung

Infront, ein internationales Sportmarketing-Unternehmen, stand vor der Frage, wie die unternehmensweite Kommunikation zwischen den Niederlassungen in einem geschützten Rahmen stattfinden kann.

Infront vermarktet weltweit Medien- und Sponsoring-Rechte für Sportveranstaltungen.

Die Infront Sports & Media AG ist ein internationales Sportmarketing-Unternehmen und über die Branchengrenzen hinaus bekannt durch prominente Aufsichtsratsmitglieder wie die deutsche Fußballlegende Günter Netzer. Mit rund 500 Mitarbeitern am Hauptsitz im schweizerischen Zug und in dreizehn weiteren Niederlassungen vermarktet Infront weltweit Medien- und Sponsoring-Rechte für Sportveranstaltungen. Zu den zentralen Geschäftsfeldern zählen darüber hinaus die Medienproduktion sowie auch Serviceleistungen wie Sportstättenwerbung, Hospitality- und Event-Management. Beim Schutz der unternehmensweiten Kommunikation zwischen den verteilten Standorten vertraut Infront seit Anfang 2011 auf die NG Firewall Appliances von Barracuda Networks.

„Supportqualität ist natürlich nur ein Faktor neben den technischen Leistungsdaten – aber ein wichtiger, wie wir in der Vergangenheit erfahren mussten. Wenn Standorte zum Beispiel nach einem Firmware-Release unerreichbar sind, kommt es entscheidend darauf an, wie weit sich der Hersteller auch für seine kleineren Kunden engagiert“, so Roger Limacher, IT-Verantwortlicher bei Infront. Als sich 2010 die bestehende Security-Hardware von einem der größten internationalen Anbieter dem Ende ihres Lebenszyklus näherte, begann das Infront-IT-Team daher mit der Prüfung von Alternativen. In einem klassischen Pflichtenheft wurden die Anforderungen formuliert: Angesichts des begrenzten Zeitbudgets der IT-Abteilung, die mit vier Personen alle Aspekte der Unternehmens-IT abdecken muss, standen zentrales Management und möglichst reibungsloser Rollout ganz oben auf der Liste. „Geschultes IT-Personal steht an keinem Standort rund um die Uhr zur Verfügung. In einigen Niederlassungen können wir zwar auf externe IT-Dienstleister zurückgreifen, aber auch diese sind nicht sofort vor Ort. Von der neuen Lösung wünschten wir uns daher  zentrale Konfiguration im Hauptquartier und die Möglichkeit, Appliances auch durch nicht-technisches Personal in den Standorten ans Netz zu bringen“, sagt Roger Limacher.

Zusammen mit dem IT-Dienstleister wurden verschiedene Lösungsansätze geprüft, darunter auch das Outsourcing der Security an einen externen Anbieter. Ausschlaggebend war schließlich die praktische Arbeit mit Barracuda Firewalls: Die Schweizer Odlo Sports Group AG, einer der führenden Hersteller von Funktionsbekleidung und seit 2009 ebenfalls Barracuda-Anwender, ermöglichte Roger Limacher einen Einblick in ihre Security-Infrastruktur. „Die GUI hat uns sofort angesprochen, insbesondere die Drill-Down-Funktionen bis auf die unterste Ebene gewährleisten ein sehr schnelles und effektives Troubleshooting. Auch die Definition von Files für eine neue Firewall ist nach unserer Überzeugung einfacher als bei anderen Herstellern: Dateien werden erstellt und exportiert, dann wird die Firewall von einem Stick gebootet und kann sofort ins zentrale Management aufgenommen werden“, erklärt Roger Limacher.  „Hier waren wir zunächst skeptisch, ob das wirklich so reibungslos läuft. Aus eigener Erfahrung können wir heute sagen: Das ist nicht nur ein Verkaufsargument, sondern funktioniert tatsächlich genau so.“

Rollout und Zeitersparnis

Nach der Entscheidung für Barracuda sollte die Infrastruktur zügig umgestellt werden. Der erste Cluster am Hauptstandort Zug wurde innerhalb von zwei Tagen aufgesetzt. Danach folgte die Konfiguration und der Versand der Firewalls für Deutschland, Schweden, Finnland und Italien. In den Niederlassungen führte nicht-technisches Personal mit Telefonunterstützung aus Zug die Installation der Appliances durch. „Das hat grundsätzlich absolut reibungslos funktioniert. Sobald die Appliances am Netz sind, können wir von Zug aus das Management komplett übernehmen. Insofern würde ich heute die Bedeutung einer einfachen Installation durch Nicht-Techniker noch stärker gewichten als in unserem initialen Pflichtenheft“, sagt Roger Limacher. Sukzessive werden bis Juni 2011 die verbliebenen Standorte integriert. Am Hauptsitz in Zug und in der größten Niederlassung in Mailand sind heute Cluster der NG Firewall F600 im Einsatz, in Peking ein Cluster der NG Firewall F300. Kleinere Standorte sind jeweils über eine NG Firewall F300 Appliance angebunden. Alle Firewalls werden über das NG Control Center VC610 Enterprise in Zug zentral administriert. „Die Installation einer kleineren Niederlassung beansprucht in der Regel rund eine Stunde“, sagt Roger Limacher. „Dazu gehören der Start der Firewall, die Umkonfiguration auf zentrales Management sowie gewisse Tests und die Freigabe für den Betrieb. Für das Management der gesamten Security-Infrastruktur fällt pro Woche bei uns rund ein Manntag an. Insgesamt ist dies für uns eine erhebliche Zeitersparnis und ein Riesenvorteil.“

Einsatz vor Ort

Der gute Verlauf des Rollouts ist laut Roger Limacher aber nicht allein auf die technische Funktionalität der  Appliances zurückzuführen, sondern auch auf das Engagement der Barracuda-Mitarbeiter: „In den entscheidenden Projektphasen war Barracuda mehrfach mit technisch sehr kompetentem Personal bei uns in Zug und hat uns bei der idealen Konfiguration, dem Cluster-Aufbau etc. unterstützt. Man hat deutlich gemerkt, dass es Barracuda wichtig ist, dass wir zufrieden sind. Diese positiven Erfahrungen haben sich später mit dem Support wiederholt.“

Das europäische Hauptquartier und der Support von Barracuda sitzen im österreichischen Innsbruck, sodass weder Zeitzonen noch Sprachbarrieren überwunden werden müssen. „Lokaler Support hat einfach Vorteile, auch wenn alle Hersteller 24x7-Unterstützung versprechen. Die Klärung sehr komplexer Sachverhalte fällt in der Muttersprache das entscheidende Quentchen leichter – zumal, wenn man den Support-Mitarbeiter vielleicht schon persönlich kennengelernt hat. Außerdem ist es gut zu wissen: Bei dringenden Problemen kann ich einen Supportprofi notfalls auch vor Ort holen.“

„Barracuda hat uns durch Funktionalität und Performance der NG Firewall Appliances, durch das Engagement der Mitarbeiter und nicht zuletzt auch durch ein preislich sehr attraktives Angebot überzeugt“, sagt Roger Limacher. „Die Anforderungen unseres Pflichtenheftes sind vollständig erfüllt, das bestätigen unsere Erfahrungen im täglichen Betrieb. Für Infront hat sich die Entscheidung für Barracuda bewährt, daher können wir die Zusammenarbeit nur weiterempfehlen.“


Infront Sports & Media AG

Branche: Sportmarketing
Gründung: 2002
Unternehmenssitz: Zug (Schweiz)
Mitarbeiter: über 500
www.infrontsports.com

Bildquelle: Infront

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