Kommentar

Stärkung der digitalen Souveränität

Die Europäische Kommission erleichtert die Veröffentlichung ihrer eigenentwickelten Software als Open Source – und stärkt damit die digitale Souveränität Europas, meint Owncloud-CEO Tobias Gerlinger.

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„Die Kommission stärkt damit die Open-Source-Ecosysteme“ - Tobias Gerlinger hofft auf eine leistungsfähige Digitalwirtschaft.

Vor Kurzem hat die Europäische Kommission neue Regelungen getroffen, die es ihren Dienststellen ermöglichen, eigene Entwicklungen deutlich schneller und unbürokratischer in Form von quelloffener Software zu veröffentlichen. Zudem können die Software-Entwickler der Dienststellen mit ihren Lösungen nun auch direkt zu anderen Open-Source-Projekten beitragen. Das ist erfreulich, denn der Code von Software, die mit öffentlichen Geldern für die öffentliche Verwaltung entwickelt wird, sollte grundsätzlich ebenfalls öffentlich sein.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Was aber noch wichtiger ist: Die Kommission stärkt damit die Open-Source-Ecosysteme – und damit die digitale Souveränität Europas. Diese Ecosysteme sind unsere einzige Chance, eine leistungsfähige Digitalwirtschaft und damit echte Alternativen zu den großen US-amerikanischen und chinesischen Hyperscalern zu schaffen.

Bildquelle: Owncloud

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