Kommentar

Strukturelle Änderungen sind unverzichtbar

Kurzkommentar von Henning Ohlsson, Direktor Nachhaltigkeit Epson Europa und Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH.

Kommentar

„Vorreiter zu sein und damit aktiv die Ausrichtung zu bestimmen, zahlt sich aus“, betont Henning Ohlsson.

Angesichts des Klimawandels sind Kreislaufwirtschaft und soziale Nachhaltigkeit „Must-haves“ in unserer Gesellschaft. Vorreiter zu sein und damit aktiv die Ausrichtung zu bestimmen, zahlt sich aus. Es gilt: einfach anfangen. Alle Ideen und Bemühungen sind jedoch meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn sich die Einstellung, das Mindset, nicht ändert. Das Top-Management muss das Thema „Nachhaltigkeit“ in die Organisation tragen, Freiräume schaffen und im Zweifel auch das Know-how und/oder die finanziellen Mittel bereitstellen, um nachhaltig zu beschaffen bzw. umzustellen. 

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

„Never change a running system“ ist leider immer noch zu oft das Mittel der Wahl. Es ist aber nicht das, was nötig ist, um wirkliche Änderungen einzuleiten – und zwar strukturelle Änderungen, ohne die wir die vor uns stehenden Kraftanstrengungen nicht meistern werden. Das Themenfeld „Nachhaltigkeit“ professionalisiert sich zunehmend, sei es durch neue Studiengänge oder durch Erfahrungen in diesem Bereich. Es zeigt sich auch – zumindest in Anfängen – ein Umdenken in der klassischen Betriebswirtschaftslehre. Gut so, finde ich.

Bildquelle: Epson Deutschland

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