OpenAI und das Urheberrecht

GPT-Mediamanager ermöglicht Sperre für Trainingsdaten

OpenAI entwickelt zur Zeit einen Mediamanager, mit dem Urheber ihre Werke für das KI-Training freigeben oder sperren können.

Spannungsfeld: KI und Urheberrecht

Spannungsfeld: KI und Urheberrecht

OpenAI hat in seinem Blog ein neues Tool für Urheber angekündigt: Der "Media Manager", der 2025 auf den Markt kommen soll und mit dem Urheber auswählen können, ob und welche ihrer Werke sie für die KI-Modelle des Unternehmens freigeben. Das Unternehmen reagiert damit auf die lauter werdende Kritik an der Auswertung von urheberrechtlich geschützten Werken für das Erzeugen "neuer" Werke durch KI. Grundsätzlich ist es mit Generative AI möglich, den Stil von Autoren, Künstlern und Musikern täuschend ähnlich zu imitieren und damit möglicherweise zu entwerten.

Das Tool soll Urhebern einen zusätzlichen Schutz vor KI-Datenscraping bieten, der über das Hinzufügen eines Codes zur robots.txt-Datei auf ihren Websites ("User-agent: GPTBot Disallow: /") hinausgeht, eine Maßnahme, die OpenAI bereits im August 2023 eingeführt hat. Denn viele Urheber/innen stellen ihre Werke auf Websites ein, die ihnen nicht gehören oder die sie nicht kontrollieren, etwa Plattformen wie DeviantArt oder Patreon. Dort können sie die robots.txt nicht bearbeiten. Als Alternative bnötigen Urheber eine effiziente, skalierbare Lösung, mit der die Eigentümer von Inhalten ihre Präferenzen hinsichtlich der Verwendung ihrer Inhalte in KI-Systemen zum Ausdruck bringen können.

Quelle: OpenAI

Bild: Pexels / Pixabayhttps://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=1851248

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