Usage-based insurance

Telekom und Drivefactor bieten Versicherungen M2M-Lösung

Die Deutsche Telekom und Drivefactor präsentieren auf dem Kongress Insurance Telematics in London eine Lösung für das Versicherungskonzept Usage-based insurance (UBI). Autoversicherungen können ihren Kunden damit Vergünstigungen für sicheres Fahren anbieten. Grundlage des Angebots ist eine Machine-to-Machine-Lösung (M2M).

Für den Versicherer soll das Angebot eine Komplettlösung sein – vom M2M-Modul und der SIM-Karte für die Fahrzeuge bis hin zu der statistischen Auswertung der ermittelten Daten. Das Versicherungskonzept UBI, auch bekannt als Pay as you drive (PAYD), verspricht für Versicherer und Kunden gleichermaßen attraktiv zu sein: Den Versicherten winken Rückzahlungen ihrer Beiträge, wenn sie an den Programmen teilnehmen. Versicherungen können auf Basis der M2M-Lösung Prozesse wie beispielsweise die Schadenerstmeldung automatisieren und damit schneller auf Schadensfälle reagieren.

Darüber hinaus erhalten sie die Komplettlösung zu einem monatlichen Festpreis. „Gemeinsam mit unserem Partner Drivefactor bieten wir Versicherungen einen UBI-Komplettservice aus einer Hand – von der Hardware bis zur Integration der ausgewerteten Daten in ihre IT-Systeme“, sagt Jürgen Hase, Leiter des M2M Competence Center der Deutschen Telekom.

Versicherung fährt mit

Einfache Geräte und Smartphone-Apps sollen die Produkteinführung beschleunigen. Autofahrer können die Datensammler eigenhändig an den 16-poligen OBD-2 Diagnosebuchsen ihrer Fahrzeuge anbringen. Die Geräte sind kompatibel mit den meisten ab 1996 in Nordamerika und ab 2001 in Europa hergestellten Autos. Mithilfe eines GPS-Empfängers und mehrerer Sensoren erkennt das System zum Beispiel, wie ein Fahrer den Wagen beschleunigt, bremst und in die Kurven geht. Nach der Fahrt sendet das Gerät die gesammelten Daten via Mobilfunk an einen Server von Drivefactor. Hier werden die Daten ausgewertet und zum Schutz der Kundendaten nur die in den Geschäftsbedingungen vereinbarten Fahrzeuginformationen an die Versicherung weitergeleitet. Dazu gehören typischerweise Kilometerstand, Brems- und Beschleunigungsverhalten sowie die Tageszeit. Das Unternehmen leitet der Versicherung außerdem eine Gesamtpunktzahl weiter, auf deren Basis die Ersparnisse für sicheres Fahren berechnet werden können.
 
Kunden sollen die erhobenen Daten und daraus berechneten Auswertungen in einem Webportal und auf mobilen Endgeräten einsehen können. Individuell reduzierte Versicherungsbeiträge seien für sie damit transparent und nachvollziehbar, so die Unternehmen. Außerdem bekommen die Fahrer Feedback über ihr Fahrverhalten, das sie zum sicheren Fahren motiviert.

Weitere Informationen zur M2M-Lösungen HIER.
 
www.telekom.de

www.drivefactor.com

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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