Manufacturing-Trends

Transformation: 80 Prozent der Fertiger arbeiten an KI-Konzepten

Neun von zehn der für eine Salesforce-Studie befragten deutschen Unternehmen sehen dringenden Transformationsbedarf. 80 Prozent arbeiten bereits mit KI oder wollen dies in Kürze.

  • Schweißer in einer Fabrik

    Großer Veränderungswille bei deutschen Fertigungsunternehmen

  • Ergebnisse aus der Salesforce-Studie "Manucfacturing Trends"

    Ergebnisse aus der Salesforce-Studie "Manucfacturing Trends"

Salesforce, führender Anbieter von KI-gestütztem CRM, hat seinen neuen Branchen-Report „Trends in Manufacturing“ veröffentlicht. Der Bericht deckt die größten Chancen und Herausforderungen für die Branche auf. Er untersucht, wie sich Unternehmen auf Veränderungen einstellen und in welcher Weise steigende Konnektivität sowie Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) die Zukunft der Branche prägen. 

Für den „Trends in Manufacturing“-Report wurden über 800 Führungskräfte aus der Fertigungsindustrie weltweit befragt, darunter 70 aus Deutschland. Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Studie gehören:

  • Die Optimierung der Lieferkette steht hoch im Kurs. 83 Prozent der Befragten arbeiten aktiv an der Optimierung ihrer Lieferkette, aber nur 40 Prozent sind zuversichtlich, das Risiko künftiger Unterbrechungen sehr wirksam reduziert zu haben.
  • Mangel an vernetzten Daten beeinträchtigt den Kundendienst. 70 Prozent der Unternehmen wollen mit neuen Services zusätzliche Umsatzchancen erschließen. Jedoch mangelt es 53 Prozent an der dafür nötigen Fähigkeit, vernetzte Maschinendaten von IoT-Geräten oder Überwachungsanlagen einzusehen oder auf sie zuzugreifen. 
  • Die Einführung von KI nimmt Fahrt auf. Bei 43 Prozent der befragten Unternehmen ist KI bereits implementiert, weitere 37 Prozent experimentieren damit oder sind in der Implementierung begriffen. Die größte Hürde für deutsche Unternehmen ist die Komplexität der Integration von KI in ihre Systemlandschaft.

Maßgeschneiderte Branchenlösung für Fertigungsunternehmen jeder Größe 

Die ebenfalls heute vorgestellten neuen Funktionen der Manufacturing Cloud adressieren einen großen Teil dieser Herausforderungen und helfen der Fertigungsindustrie bei deren Bewältigung:

  • Das neue Funktionspaket „Connected Assets“ ermöglicht eine umfassende Echtzeit-Sicht auf die vernetzten Anlagendaten, einschließlich Servicehistorie und Zustandsdaten sowie Kunden- und Telematikinformationen. Vertriebs-, Kundenservice- und Außendienstabteilungen können von einer einzigen Plattform aus Echtzeit-Benachrichtigungen an Kunden senden, schnelleren und kompetenteren Support leisten, individuellere Angebote und Services bieten sowie Reparaturen beschleunigen. 
  • Connected Assets verbindet sich mit Anlagen mit bidirektionalen Over-the-Air (OTA)-Funktionen und ermöglicht so den Datenaustausch zwischen der Cloud und den Anlagen über ein drahtloses oder mobiles Netzwerk. 
  • Die neuen KI-Funktionen der Manufacturing Cloud ermöglichen tiefere datenbasierte Einblicke und Empfehlungen sowie proaktive Wartung und Echtzeit-Empfehlungen für die Unternehmenszentrale und den Außendienst. Wenn beispielsweise ein Techniker vor Ort den defekten Motor eines Traktors repariert, kann die KI weitere vorbeugende Wartungen vorschlagen, um zukünftige Ausfallzeiten zu vermeiden.

„Die Fertigungsindustrie befindet sich inmitten einer tiefgreifenden Transformation, die heute bereits stark vom Einsatz künstlicher Intelligenz geprägt ist. Eine Herausforderung sind nach wie vor die vielen Datensilos – und genau diese Daten brauche ich, um KI effektiv einsetzen zu können“, sagt Chris Steidle, Head of Manufacturing Germany bei Salesforce. „Mit den neuen Funktionen der Manufacturing Cloud können Unternehmen Maschinendaten mit ihren Vertriebs- und Kundendaten vernetzen. Mit Agentforce können sie ihren Vertriebs-, Kunden- und Außendienstabteilungen KI-Agenten an die Seite stellen, damit sich ihre Mitarbeiter:innen auf strategische Aufgaben konzentrieren können – ein wichtiger Schritt, um sich auch in Zukunft einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.“ 

Weitere Details und Analysen gibt es im vollständigen Manufacturing-Bericht

Bild: Mike Flynn / Pixabay

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