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Trotz Preissteigerungen auf Wachstumskurs

Seit Ende Februar 2022 nimmt die Konsumlaune bei den Verbrauchern ab. Diese Entwicklung führt zu sinkenden Umsätzen in der E-Commerce-Branche. Online-Händler suchen daher nach Möglichkeiten, um Kosten zu sparen.

Mann mit Headset

Sind die Kunden mit der Lieferung zufrieden, ist es eher wahrscheinlich, dass sie erneut beim selben Händler kaufen.

Die steigenden Preise für Energie und Rohstoffe sorgen bei Online-Händlern für erhöhte Betriebsausgaben. Gleichzeitig reduzieren immer mehr Verbraucher ihren Konsum und verzichten beispielsweise auf den Kauf von nicht benötigten Produkten. Von der globalen Krise sind jedoch alle Akteure der Branche gleichermaßen betroffen. Dadurch bietet sie für E-Commerce-Anbieter, die sich den Herausforderungen stellen, gleichzeitig die Chance, sich im hart umkämpften Markt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Um trotz Krise weiter zu wachsen, gibt es zwei unterschiedliche Ansatzpunkte für Online-Händler: Betriebsausgaben reduzieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Um Kosten beim Cross-Border-Versand zu sparen, sollten Online-Händler diese konkreten Tipps befolgen:

  • Zustellstrategie an aktuelle Herausforderungen anpassen: Neben Performance sollten Online-Händler verstärkt den Kostenfaktor in den Fokus rücken.
  • Carrier-Auswahl prüfen und Tarife vergleichen: Um den besten und eventuell auch günstigsten Anbieter im Zielmarkt zu finden, ist es sinnvoll, die Verträge der bestehenden Carrier Land für Land durchzugehen. Bei der Beurteilung gilt es, darauf zu achten, welcher Anbieter eine gute Qualität zu einem angemessenen Preis bietet. Anschließend können sie Teile des Liefervolumens auf preiswertere Carrier umstellen.
  • Out-of-Home-Liefer- und Rücksendeoption (OOH) beim Check Out anbieten: OOH-Lieferoptionen reduzieren die Kosten um bis zu 25 Prozent im Vergleich zur Hauszustellung.
  • Die Nutzung eines Pick Up und Drop Off-Locators (PUDO) macht es für Online-Händler einfacher, ihren Kunden OOH-Lieferoptionen anzubieten und spart dadurch interne Ressourcen.
  • Online-Händler sollten außerdem Daten zu Lieferkette, Auslastung und Leistungen erfassen und analysieren, um Prozesse zu optimieren und Betriebsabläufe effizienter zu gestalten.
  • Den Kundenservice verbessern und dadurch Mitarbeiter entlasten: Mit der Nutzung von proaktiven Benachrichtigungen zum Bestellstatus verbessern Online-Händler die Kundenkommunikationen und reduzieren die Anfragen im Kundendienst.
  • Die Services einer Delivery-Plattform wie Seven Senders unterstützen zusätzlich u.a. dabei, intern Ressourcen zu sparen und bürokratische Abläufe zu vereinfachen.

Gleichzeitig sollten Online-Händler dafür sorgen, positiv von ihren Kunden wahrgenommen zu werden. Sind diese zufrieden mit ihrem Liefererlebnis, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie erneut bei demselben Shop einkaufen. Um das zu erreichen, ist es sinnvoll, die Kundenwünsche zu Lieferung und Rücksendung zu kennen, um hier exakt die Optionen anzubieten, die gefragt sind.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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