Damit Unternehmen den Übersetzungsaufwand so gering wie möglich halten, ist der Einsatz einer Translation-Management-Software empfehlenswert.
Bei exportierten Waren sind die Hersteller gefordert, produktbegleitende Dokumentationen wie Handbücher oder Service-Hinweise an die Zielländer anzupassen und aktuell zu halten. Denn der Übersetzungsprozess birgt viele Hindernisse, die einen optimalen Workflow erschweren können.
Was passiert, wenn immer wieder gleiche oder ähnliche Textpassagen zu übersetzen sind? Was geschieht, wenn während der Übersetzung der Quelltext geändert werden muss? – Dies alles sind Beispiele, die zeigen, dass bei genauerem Hinsehen das „Übersetzen“ nicht nur die Übertragung eines Textes von einer Sprache in eine andere ist. Selbst bei wenigen Zielsprachen und geringem Textumfang handelt es sich meist um vielschichtige Prozesse, beginnend mit dem übersetzungsgerechten Schreiben des Ursprungstextes und endend mit der korrekten Formatierung des Zieltextes.
Damit Unternehmen den Übersetzungsaufwand so gering wie möglich halten, ist der Einsatz einer Translation-Management-Software empfehlenswert – unabhängig davon, ob sie mit einem Übersetzungsbüro zusammenarbeiten oder die Lokalisierung selbst vornehmen. Eine solche Software, wie etwa der Language Server der Across Systems GmbH, besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten:
Mit diesen Komponenten soll ein solches System nicht nur die Übersetzung, sondern auch die Verwaltung stetig wachsender Sprachressourcen unterstützen. In einer gemeinsamen Arbeitsumgebung werden zu übersetzende Inhalte und sämtliche projektrelevanten Daten direkt an den Sprachdienstleister oder zuständigen Mitarbeiter übermittelt. Umgekehrt werden neben den Übersetzungen auch alle neu erstellten Translation-Memory- und Terminologieeinträge zurückgegeben und zentral gespeichert. Die Voraussetzung hierfür bilden eine zentrale Datenhaltung, durchgehende Prozesse und vernetztes Arbeiten mit allen beteiligten Bearbeitern.
Die Projektverantwortlichen wiederum behalten den Überblick über Termine, Projektfortschritt und -kosten. Aufgrund des vernetzten Arbeitens mit internen Übersetzern, Sprachdienstleistern und Lektoren ist dies unabdingbar, denn die Projektsteuerung kann oft ähnlich viel Zeit in Anspruch nehmen wie die Tätigkeit des Übersetzens selbst.
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