...Dann heißt es wieder Schnee schaufeln, Autoscheiben kratzen und nicht zuletzt die Heizung anwerfen. Geheizt wird dabei etwa mit Erdgas, Öl, Kohle, Fernwärme, erneuerbaren Energien, aber auch mit Strom – dabei ist gerade letzteres nicht nur teuer, sondern auch klimaschädlich. Laut Co2online, einer gemeinnützigen Beratungsgesellschaft, die sich seit 2003 für den Klimaschutz engagiert, verursacht eine sogenannte Nachtspeicherheizung oder auch Stromheizung mehr als doppelt so viele CO2-Emissionen wie eine Gas- oder Ölheizung und sogar 15-mal so viel CO2 wie eine moderne Holzpelletheizung.
Schon lange weisen Verbraucherschützer und Umweltverbände auf die Nachteile der Nachtspeicherheizungen hin und plädieren für ihren schnellstmöglichen Austausch. Auch der Dachverband der Energieversorger selbst, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), hält Nachtspeicherheizungen für „ineffizient gegenüber anderen Heizungsformen“. Neben Geräuschbelästigungen, Staubaufwirbelung und Asbest-Belastung bei älteren Öfen rückt er wie Co2online insbesondere die Problematik der zu hohen CO2-Emissionen in den Vordergrund.
Solche Emissionen sind nach wie vor auch ein großes Thema in der IT-Welt, gelten beispielsweise Rechenzentren (RZ) doch als wahre CO2-Schleudern. Doch die RZ-Betreiber sind bereits bemüht, ihre Infrastrukturen energieeffizienter zu gestalten: Einerseits wird von den Kunden mittlerweile regelrecht ein Umweltbewusstsein gefordert, andererseits können die Betreiber durch den Einsatz von „Green IT“ in ihren Rechenzentren auf die Dauer Kosten einsparen. Nicht zuletzt scheint es für sie ein wichtiges Ziel zu sein, den sogenannten „Blauen Engel“ zu erhalten. Dieser zeichnet Unternehmen aus, die sich für die Umsetzung einer langfristigen Strategie zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz ihres Rechenzentrums einsetzen.
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