Nicht nur die Anzahl der Geräte hat zugenommen, sondern auch die Menge der darauf befindlichen Daten.
Elektroschrott ist ein globales Problem und entwickelt sich schnell zu einer eigenen Krise. Allein 2019 wurden mehr als 53 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert. Der Kauf neuer IT-Geräte, um Mitarbeitern während der Pandemie das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen, hat dazu geführt, dass Unternehmen ihre Datensicherheit und ihren Umgang mit Elektroschrott besorgt hinterfragen. Schließlich hat nicht nur die Anzahl der Geräte zugenommen, sondern auch die Menge der darauf befindlichen Daten. Die Studie „Die wachsende Flut an Elektroschrott“ von Blancco zeigt, dass nahezu alle Unternehmen in Deutschland (97 Prozent) Laptops kaufen mussten. Insgesamt 76 Prozent haben sich dabei für den Kauf von Neugeräten entschieden, um die massive Verlagerung von Tätigkeiten aus traditionellen Büros ins Homeoffice zu bewerkstelligen.
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Gleichzeitig stimmten 81 Prozent der Befragten in Deutschland der Aussage zu, dass „Covid-19 zu unnötigen kurzfristigen Investitionen in Technologien geführt hat und dass dies ein höheres Risiko bedeutet, da Daten auf vielen verschiedenen Geräten gespeichert sind“. Dies zeugt von einem Bewusstsein für Sicherheitsrisiken unter Entscheidungsträgern. Die Umstellung auf Homeoffice wird Unternehmen ohne Zweifel vor Herausforderungen stellen. Unstrittig ist auch, dass es geeigneter Datenbereinigungsverfahren bedarf, wenn die neuen Geräte irgendwann nicht mehr genutzt werden. Andernfalls laufen Unternehmen Gefahr, Datenschutzverletzungen zu begehen, die Bußgelder nach sich ziehen können. Die von Blancco in Zusammenarbeit mit Coleman Parkes erstellte Studie wurde mit 600 Entscheidungsträgern in Unternehmen mit Sitz in Deutschland, den USA, im UK, in Japan und Frankreich durchgeführt.
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