Hybride Arbeitswelt

VDI nimmt die letzten Hürden

Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist eine bewährte Technologie, die im Zuge des Trends zu hybriden Arbeitsweisen einen weiteren Schub erlebt – und künftig einer der wichtigsten Bausteine für den modernen, ortsunabhängigen Arbeitsplatz sein wird.

Hürdenlauf

In VDI-Projekten kann es viele Herausforderungen geben, doch mithilfe von Experten lassen sich diese gut bewältigen.

Mehr als sechs Millionen Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten laut einer Allensbach-Studie im Homeoffice – vollständig oder an einigen Tagen in der Woche. Unternehmen, die VDI als wesentlichen Baustein in ihr Remote-Arbeitsplatzkonzept integrieren, sind nicht nur im Kampf um die besten Köpfe am Arbeitsmarkt bestens aufgestellt. Sie behalten auch die Kontrolle über Applikationen und Daten aus zentral gehosteter IT, können oft die Sicherheit ihrer Systeme erhöhen, haben die IT-Kosten im Griff und jederzeit Transparenz über das IT-Management.

Ist es wirklich möglich, IT so leicht zu beziehen, zu managen, abzurechnen und überall zur Verfügung zu stellen wie Strom aus der Steckdose? Laut VDI-Technologie-Experte ADN im Prinzip schon, wenn zuvor etwaige Hürden überwunden wurden und Stolpersteinen ausgewichen wurde.

Grundstein für hybride Arbeit

Stabile und schnelle Internetverbindungen sind für VDI-Umgebungen wie überhaupt für Cloud Computing und High Performance Computing (HPC) unerlässlich. Weiße Flecken in der Breitbandversorgung sind keine technologischen Show-Stopper, sondern teils noch infrastrukturelle Limitationen für jene Dienstleister, die eine Unternehmens-IT aufsetzen oder betreiben wollen. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, einen flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen bis zum Jahre 2025 zu erreichen. Das ist für eine vernetzte Wirtschaft bei gleichzeitigem Trend hin zu Homeoffice und Remote-Work auch unbedingt notwendig. VDI-projektierende Systemhäuer werden davon profitieren und mit ihrer Expertise in puncto Übertragungskapazitäten und Latenzen Kunden bei VDI-Projekten bestens beraten – auch im Hinblick auf die Skalierung künftig benötigter IT-Ressourcen.

Die Erfahrung zeigt: So herausfordernd die individuellen Bedürfnisse eines Anwenderkunden auch sein mögen, sie lassen sich meist ganz hervorragend in einem VDI-Projekt lösen – oft in Kombination mit bewährten Herstellerangeboten. VDI ermöglicht auch größte Flexibilität in Sachen „IT-Kosten“ – sowohl was Betrieb und IT-Management anbelangt als auch Lizenzen und Hardware. In Verbindung mit einer großen Auswahl an Thin Clients spielt VDI seine volle Stärke aus: Unternehmen erlangen mit dieser Kombination eine sichere, flexible und kosteneffiziente Möglichkeit, ihre IT-Infrastruktur zu verwalten und ihre Belegschaft von überall aus mit allen benötigten Geschäftsanwendungen zu verbinden.

Onboarding ohne Admin

In New-Work-Infrastrukturen ist das Onboarding neuer Mitarbeiter sowie das Ausrollen der Clients ganz entscheidend. Grundsätzlich nimmt die Zahl der Geräte zu, wenn hybrid gearbeitet wird. Techniker sorgen sich um ein Anwachsen des administrativen Aufwands, Geschäftsentscheider wiederum wollen Investitionen so gering wie möglich halten. Darauf haben Technologiehersteller wie beispielsweise Unicon reagiert, die skalierbare Software-Lösungen für den VDI-Einsatz und IT-Management-Tools für eine reibungslose Integration in VDI-Umgebungen anbieten. Für das Konfigurieren und Einrichten muss kein Vor-Ort-Termin beim Admin stattfinden – das geht remote. Mitarbeiter geben ihre Zugangsdaten ein, anschließend richtet sich das jeweilige Gerät mit den vorkonfigurierten Richtlinien automatisch ein und ist ohne weiteres Zutun der IT-Abteilung startklar.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

So wird aus dem ehemals umständlichen Onboarding ein ganz leichter, smarter und blitzschneller Prozess, der nicht nur IT-Admins, sondern auch den Mitarbeiter selbst im Homeoffice viel Zeit, Mühen und jede Präsenzpflicht zur Einrichtung von Hard- und Software erspart.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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