VoIP-Telefonie setzt sich auch im Business-Bereich immer stärker durch.
Eine Studie zum Thema VoIP zeigt, bemerkenswerte Unterschiede – und zwar nicht nur in den verschiedenen Altersgruppen, sondern auch zwischen Ost und West.
Dies ergab eine Befragung des Marktforschungsunternehmens Norstat im Auftrag von Snom. Abgedankt hat das klassische Tischtelefon demnach noch lange nicht: 80,3 Prozent gaben an, ein stationäres Telefon am Arbeitsplatz zu haben – wobei der Prozentsatz in der jüngsten Altersgruppe (zwischen 20 und 39 Jahren) am höchsten war.
Die Umfrage überraschte auch beim Vergleich der Bundesländer: Während in Hessen, Schleswig-Holstein und Bayern bei durchschnittlich rund 87 Prozent der Befragten das stationäre Telefon noch immer einen festen Platz auf dem Schreibtisch hat, ist dieser Wert in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern um fast 25 Prozent niedriger. Hier statten Unternehmen nur noch zwei von drei Arbeitsplätzen mit einem Business-Telefon aus.
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VoIP-Telefonie setzt sich auch im Business-Bereich immer stärker durch. Die Umfrage ergab, dass 38,5 Prozent in einem Unternehmen arbeiten, das bereits auf VoIP-Telefonie umgerüstet hat. Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein mit zwei Dritteln.
57 Prozent der Befragten nannten als Argument für VoIP-Lösungen die Kosten-einsparpotenziale an erster Stelle. Dass hier die Schwaben mit 72 Prozent weit vorn lagen, verwundert indes kaum.
Bildquelle: Snom