Will man nutzbringende Geschäftsprozesse für alle involvierten Personen und Anwendungen gleichermaßen garantieren, kann dies mithilfe eines Identity- und Access-Management-Systems (IAM) umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang rückt neben Single Sign-on (SSO) die zentrale Verwaltung von Identitäten über alle Anwendungen hinweg in den Vordergrund. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass Anwender auch mobil von unterschiedlichen Devices aus agieren. Aufgrunddessen sind perimeter-gesteuerte IAM-Systeme kaum in der Lage, die unterschiedlichen Endpunkte sicher zu kontrollieren.
Daneben ist es wichtig, die Akzeptanz der User durch einfache Benutzerportale und minimalen Aufwand zu sichern. Die oftmals mit den Portalen verbundene technische Komplexität darf für die Endnutzer nicht ersichtlich sein. Eine entsprechende Einfachheit und Usability für Administratoren, um deren Einarbeitungszeit zu verkürzen und das Tagesgeschäft zu erleichtern, sollte ebenfalls damit einhergehen.
Desweiteren stellt der Zugriff auf unterschiedliche Programme – on premise, mobile oder cloud-basierte Systeme – höhere Anforderungen an die Art und Weise, wie Applikationen den Usern bereitgestellt werden bzw. der Zugriff auch wieder entzogen werden kann. IT-Verantwortliche wollen deshalb Benutzerzugriffe in automatisierter und sicherer Form für alle Anwendungen bereitstellen können. Auch gilt es, vermehrt maschinenbezogene Zugriffe – z.B. von Devices, Web Services oder Sensoren – zu berücksichtigen.
Allen genannten Anforderungen müssen heutige IAM-Systeme unter Wahrung von Compliance-Richtlinien und Governance entsprechen. Hinzu kommen Berichte darüber, welcher Nutzer wann, auf welche Anwendungen und Daten zugegriffen hat. Zudem helfen event-gesteuerte und automatisierte Benachrichtigungen an definierte Personen oder Prozesse den Unternehmen, die oft geforderte Transparenz in solchen komplexen Systemen zu erlangen.
Insbesondere hiesige Unternehmen fragen IAM-Systeme nach, die ausschließlich on premise zum Einsatz kommen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, allerdings sollte als Alternative auch der Übergang in cloud-basierte IAM-Systeme vorhanden sein. An dieser Stelle ermöglichen hybride IAM-Systeme, wie das des Anbieters One Login, Identitäts- und Zugriffsmanagement unter Wahrung von Investitionsschutz und der Agilität bei Geschäftsprozessen.
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