Der Händlerbund hat über 1.000 Online-Händler zu ihren Erfahrungen mit unfairen Kundenbewertungen befragt und die Ergebnisse in der aktuellen Studie "Unfaire Kundenbewertungen" veröffentlicht.
Der Händlerbund hat über 1.000 Online-Händler zu ihren Erfahrungen mit unfairen Kundenbewertungen befragt und die Ergebnisse in der aktuellen Studie "Unfaire Kundenbewertungen" veröffentlicht.
Der Händlerbund hat über 1.000 Online-Händler zu ihren Erfahrungen mit unfairen Kundenbewertungen befragt und die Ergebnisse in der aktuellen Studie "Unfaire Kundenbewertungen" veröffentlicht.
Online-Händler, die sich durch Kundenbewertungen ein positives Image im Netz aufbauen wollen, kämpfen der Studie nach häufig mit erfundenen Tatsachen und ungerechtfertigter Kritik. Beides macht nach eigenen Angaben fast jedem Händler (95 Prozent) zu schaffen.
Die wichtigste Ergebnisse im Überblick:
Die befragten Händler berichten, negative Kundenbewertungen seien häufig ungerechtfertigt (77 Prozent), geben falsche Tatsachen wieder (72 Prozent) oder sind sogar persönlich beleidigend (20 Prozent).
Die Studienteilnehmer berichten, dass mehr als jede zweite Bewertung (57 Prozent) als Druckmittel dient, um Kulanzlösungen des Händlers zu erzwingen.
Besonders kurios sind die folgenden Gründe für unfaire Bewertungen, von denen die Online-Händler berichten: Bedienfehler, gestresste Paketboten oder Produkte, die der Händler gar nicht anbietet, werden trotzdem mit negativen Kommentaren übersät.
Die Kommentare der Kunden seien nicht nur eine persönliche Belastung für viele Händler, berichtet der Händlerbund. Händler würden häufig den Frust der Kunden aushalten, obwohl sie viele der bewerteten Umstände gar nicht beeinflussen können. Nach Angaben der Betroffenen sind es vor allem der Imageverlust (76 Prozent) und die wertvolle Zeit (60 Prozent), die den Online-Händlern die Kraft rauben.
Eine einzige schlechte Bewertung kann dafür sorgen, dass die Gesamtbeurteilung eines Händlers sinkt und er für Kaufinteressenten unattraktiv wird. Ob diese Bewertung der Wahrheit entspricht, interessiert dabei zunächst nicht. Aus dem Verlust der Sichtbarkeit bei Suchanfragen, der für die Hälfte der Befragten gravierend ist, resultieren Umsatzeinbußen bei 45 Prozent der Händler.
Was tun, wenn die negativen Bewertungen einmal veröffentlicht sind?
Initiative Fair Commerce für fairen Wettbewerb:
Im Rahmen der Initiative Fair Commerce setzt sich der Onlinehandelsverband für Fairness und Rechtssicherheit im Online-Handel ein. In Zusammenarbeit mit den Rechtsanwälten des Händlerbundes werden Lösungsansätze für betroffene Händler erarbeitet, die im Anschluss an die Studienergebnisse veröffentlicht werden. Ziel ist es, den Online-Händlern Hilfestellung zu leisten und Online-Kunden für die Bedeutung von Kundenbewertungen zu sensibilisieren.