„Cloud-Dienste steigern die Flexibilität, erhöhen aber auch die Komplexität“, sagt Olaf Windhäuser.
Von 406 Mrd. US-Dollar im Jahr 2021 soll der weltweite Cloud-Umsatz laut Gartner auf 598 Mrd. US-Dollar in diesem Jahr wachsen. Cloud ist weiterhin das Top-Thema in vielen Unternehmen. Doch je mehr Anwendungen und Daten in die Cloud wandern, desto unübersichtlicher wird es. Cloud Migration ist alles andere als einfach, der fortlaufende Betrieb anspruchsvoll. Typische Probleme, mit denen Firmen konfrontiert sind: Lücken bei Datenschutz und Datensicherheit, fehlende Kontrolle über Verbrauch und Kosten sowie eine zunehmende Komplexität des Lizenzmanagements.
Für die Wahl des richtigen Modells sind vier zentrale Prioritäten entscheidend; die Einhaltung von Compliance- und datenschutzkritischen Anforderungen ist für viele Unternehmen die wichtigste. Für fast alle Unternehmen ist zum Beispiel die DSGVO-Konformität unverzichtbar. Die zentrale Fragestellung ist: Sind die Daten in der gewählten Lösung sicher? Gleich aber wie die Entscheidung ausfällt: Die Geschäftsleitung ist für die gewählte Strategie verantwortlich und muss am Ende dafür geradestehen.
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Da Firmen zunehmend höherwertige, strategische und komplexe Anwendungen in die Cloud auslagern, steigt das IT-Sicherheitsrisiko. Immer wichtiger wird folglich auch die Absicherung der Cloud-Strukturen; sie bestimmt ebenfalls maßgeblich die Wahl des Cloud-Modells. Wie wichtig sind für das Unternehmen zum Beispiel Offsite Backups und Disaster-Recovery-Konzepte? Sind die Schnittstellen zwischen einzelnen Cloud-Lösungen entsprechend abgesichert? Wie groß ist das Risiko, über Mitarbeiter an Passwörter und damit Zugriff auf Cloud-Dienste zu erlangen?
Einmal gewählt, dann läuft es? Ein Trugschluss. Die meisten Unternehmen beziehen ihre Cloud-Infrastruktur im Monats- oder Jahresabo. Das Risiko, in Kostenfallen zu tappen, ist hoch. So zahlen viele Firmen für Leistungen, die sie gar nicht brauchen, weil zum Beispiel in bestehenden Umgebungen Lizenzbestandteile schon enthalten sind. Hinzu kommen versteckte Preissteigerungen auf Seiten der Software-Hersteller sowie intransparente Lizenzmodelle. Viele Unternehmen sind falsch beraten, eine professionelle Beratung und Betreuung ist deswegen entscheidend.
Cloud-Preismodelle gibt es ebenso viele wie Lizenzmodelle. Pay as you go, reserved, oder ist die Kombination aus Pay as you go und Reserved die beste Wahl? Maßgebliche Entscheidungsfaktoren sind die Bedürfnisse des Unternehmens in Bezug auf Verfügbarkeit oder Volumen. Wie wichtig ist der uneingeschränkte Datenzugriff und eine garantierte Verfügbarkeit von fast 100 Prozent? Wie verteilt arbeitet das Unternehmen – lokal oder global – und was ist bei der Rechenzentrumsstruktur zu berücksichtigen?
Cloud-Dienste steigern die Flexibilität, erhöhen aber auch die Komplexität. Viele Firmen nutzen zwanzig Dienste und mehr, die von verschiedenen Providern bereitgestellt werden. Um die Provider sauber zu managen, ist ein gutes Cloud Service Management wichtig. Mit KI-basierter Service Management Automation, wie etwa Optm es mit Smaworx bietet, lassen sich Dienste und Abläufe zentral und zuverlässig steuern, Fehlerquoten senken und Anpassungen an sich verändernde Anforderungen flexibel durchführen. In der Folge steigert sich die Effizienz von Service-Organisationen maßgeblich.
Bildquelle: Optm