Mit der Inhouse-Cloud werden die Daten DSGVO-konform direkt im Unternehmen gespeichert und verarbeitet.
Größtmögliche Sicherheit bei Remote-Work-Setups zu garantieren, ist immer auch mit Risikobewusstsein, kontinuierlicher Optimierung und Zusatzmaßnahmen verbunden. Denn im schlimmsten Fall verursachen kleinste Schwachstellen wochenlange Ausfallzeiten. Einen wertvollen Zusatzschutz bieten etwa ein Passwort-Manager und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Fakt ist jedoch, ganz ohne Aufwand kann keine nachhaltige Sicherheitsstrategie verfolgt werden, unabhängig von der Wahl des Systems.
Besorgniserregende Zahlen liefert eine aktuelle Bitkom-Studie: 59 Prozent der Unternehmen, die Homeoffice ermöglichen, waren im Laufe der Corona-Pandemie mit mindestens einem IT-Sicherheitsvorfall konfrontiert. In 52 Prozent der Fälle ergab sich daraus ein Schaden. Das Institut der deutschen Wirtschaft ermittelte daraufhin den wirtschaftlichen Gesamtschaden, der sich auf Homeoffice-Tätigkeiten zurückführen lässt, auf insgesamt 52,5 Mrd. Euro.
Der klassische Weg, Mitarbeiter ans Firmennetz anzubinden, sind Virtual Private Networks (VPN). Homeoffice-Arbeitsgeräte, die an ein VPN angebunden sind, können wie Rechner vor Ort auf die Ressourcen im Firmennetz zugreifen. Doch genau hier gibt es eine kritische Schwachstelle: In den meisten Firmennetzen sind die Ressourcen, wie etwa Windows-Dateiserver und Drucker, kaum abgesichert. Ein VPN kann somit zu schweren Sicherheitsvorfällen bis hin zum Verlust aller Firmendaten führen. Entsprechend komplex, aufwendig und teuer ist die sichere Verwaltung von VPN-Zugängen.
Während der Corona-Pandemie wurde bevorzugt auf Cloud-Dienste wie Microsoft Teams zurückgegriffen. Über diesen Weg kann Datensicherheit mit geringerem Aufwand gewährleistet werden. Jedoch haben viele Unternehmen bei der Nutzung von Cloud-Diensten den Faktor „Rechtssicherheit“ nicht auf dem Schirm. Ein datenschutzkonformer Einsatz von US-Cloud-Diensten ist aufgrund der Widersprüche zwischen amerikanischer und europäischer Gesetzgebung kaum möglich. Inzwischen gehen die Datenschutzbehörden verstärkt gegen Verstöße vor.
Alternativ können Unternehmen auf europäische Cloud-Dienste zurückgreifen. Der Vorteil: hohe Sicherheit bei geringem technischem Aufwand unter Einbezug von Datenschutzrichtlinien. Allerdings ist es kaum möglich, mit nur einem Anbieter alle Geschäftsanwendungen abzubilden. So entsteht ein Flickenteppich aus Cloud-Diensten, der die Verwaltung von Mitarbeiterkonten erschwert. Denn integrierbar sind weder die Cloud-Anbieter untereinander noch die Cloud-Dienste mit der lokalen IT.
Abhilfe schafft eine Inhouse-Cloud, wie sie etwa Uniki mit Elly anbietet – eine Plattform, auf der verschiedene Cloud-Anwendungen zentral betrieben werden können. Größter Vorteil neben der zentralen Verwaltung: Die Daten bleiben im Unternehmen. Somit entfallen Datenschutzfragen. Auch eine Integration der Cloud-Plattform mit den vorhandenen IT-Strukturen am Standort ist möglich. Aufgrund dieser Vorteile gegenüber den Public-Cloud-Diensten werden sich Inhouse-Cloud-Plattformen langfristig als bevorzugte Remote-Work-Lösung mit hohem Sicherheitsstandard bewähren.
Bildquelle: Uniki