Direkte Kundenansprache

Werbung per E-Mail-Marketing

Mit einem effizienten E-Mail-Marketing – beispielsweise durch den Versand von Newslettern – können mittelständische Unternehmen ihre Kunden direkt ansprechen und damit die Kundenbindung deutlich erhöhen.

Wie der Autor René Kulka bei der Analyse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2013 enthüllt, gibt es für die „Onliner“ (= Internetnutzer) kaum etwas Wichtigeres als ihre Mails. Die am häufigsten auftretende Online-Aktivität ist demnach das Senden oder Empfangen von E-Mails. Dies ist bei über der Hälfte der User täglich der Fall und damit häufiger als die Nutzung der Suchmaschinen.

Rund 80 Prozent der Nutzer beschäftigen sich mindestens einmal wöchentlich mit ihrer elektronischen Post. Dies ist bei anderen Tätigkeiten wie der Nutzung von Online-Communities (ca. 40 Prozent) oder Online-Banking (ca. 35 Prozent) weit weniger der Fall. Nach der Kommunikation im Internet (77 Prozent) ist die Beschäftigung mit E-Mails damit die verbreitetste Anwendung. Dieses Potential sollten Firmen gezielt für sich nutzen. Wie können sie das tun und was ist dabei zu beachten?

Postwurfsendungen vs. E-Mail-Marketing

Ein guter Weg, um die Macht der Mails für sich zu nutzen, ist der Versand von Newslettern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Werbebriefen oder anderen Postwurfsendungen ist der Versand von Newslettern schneller. So kann schnell auf aktuelle Entwicklungen aller Art reagiert werden, was die Flexibilität der Firma erhöht. Jede Printkampagne ist zeit-, viele auch kapitalintensiver. Die Entwicklung eines Werbebriefs (Abfassen, Design), die Dauer für den Druck und der postalische Versand dauern wesentlich länger.

Finanzielle Analyse und Zielgruppenorientierung

Die Kosten für den Versand liegen ebenfalls unter denen von herkömmlichen Printprodukten. Der Zielgruppenorientierung ist bei E-Mail-Marketing (EMM) im Gegensatz zu kurzen Jingles im Radio oder lediglich grob auf die Zielgruppe zurechtgeschnittener Fernsehwerbung keinerlei Grenze gesetzt. E-Mail-Marketing-Dienstleister wie Xqueue.de können den werbenden Betrieben dabei helfen, die Newsletter zu personalisieren. Dabei können neben dem Geschlecht Alter, Hobbys, geografische Zuordnung und weitere werberelevante Parameter nach Bedarf oder der Strategie der zugrundeliegenden Kampagne in den elektronischen Brief integriert werden. Danach bieten Dienstleister umfassende Analysen an, die eine weitere Optimierung der Kampagnen erlauben.

Strategien zur Sicherung des Kundenbestands

Gelingt es einer Firma, durch interessante und aktuelle Inhalte die Sympathie eines Kunden zu wecken, so kann sich eine langfristige Beziehung zu ihm entwickeln. Der Lohn für das Unternehmen liegt im Kaufverhalten des Kunden. Dieser fühlt sich durch die auf seine Vorlieben ausgerichtete Mail persönlich angesprochen und wird – potentiell über Jahre hinweg – eher zu Produkten oder Dienstleistungen des beworbenen Betriebs greifen.

Deshalb muss es auch die Strategie der veröffentlichenden Firma sein, der Zufriedenheit des Kunden die höchste Priorität einzuräumen. Nur dessen mittel- und langfristige Zufriedenheit garantiert den parallel vorhanden Willen, Geld zu investieren. Eine Firma greift überdies zu kurz, wenn sie diese Strategie lediglich auf die Newsletter beschränkt. So sollte jedes Produkt, jede Dienstleistung, aber auch jede Neuerung oder kommunikative Ausrichtung an den Bedürfnissen oder Wünschen des Kunden orientiert sein. Nur so wird die Effizienz und letztlich der Erfolg eines Unternehmens gesichert.

Die Gestaltung eines Newsletters: Der Briefkopf

Mehrere Teile charakterisieren einen erfolgreichen elektronischen Brief einer Firma. Der Briefkopf sollte zunächst das Corporate Design der Firma enthalten. Die Entwicklung einer Marke kann nur gelingen, wenn in der Erinnerung des Empfängers das Logo mit positiven Inhalten und Erfahrungen verknüpft wird. Dabei ist es hilfreich, wenn das Logo in mehreren Marketingkanälen (Print, TV, Online/Mail, Radio) auftaucht und diese Kanäle aufeinander verweisen.
Überschriften oder Phrasen des Inhalts sollten ebenfalls im Header platziert werden. Sie werden auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablet-PCs deren Nutzern angezeigt, sodass dass diese auf einen Blick wissen, worum es in der elektronischen Infopost geht.

Die Newsletter-Inhalte

Im nachfolgenden Vorspann spricht der Herausgeber den Leser persönlich an, was die erwähnte Bindung zur Firma verstärkt. Eine Unterschrift des Verantwortlichen erhöht ebenfalls die Glaubwürdigkeit des Newsletters.
Der Inhalt kann durch Absätze und Unterüberschriften gegliedert sein. Von Verlinkungen im Text die veröffentlichende Firma jedoch absehen. Stattdessen kann der Content mit passenden Videoclips oder Bildern illustriert werden.

Zum Ende: Der Footer

Schließlich findet sich am Ende des Briefes eine Verlinkung zu den Social-Media-Kanälen der entsprechenden Firma (Facebook, Twitter, Pinterest etc.). Aus rechtlichen Gründen muss in jedem Newsletter ein Link zum Widerruf der Bestellung sowie ein Impressum integriert sein. Den gesetzlichen Bestimmungen gemäß stimmt der Kunde auch zweimal dem Erhalt der E-Mail zu: Meist auf der Seite der Firma im Internet (Angabe des Namens und der E-Mail-Adresse) sowie durch das Anklicken des daraufhin versandten Links in seinen E-Mails. Dieses Verfahren wird auch als Double-Opt-In bezeichnet.

Bldquelle: Rainer Sturm/Pixelio.de

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