Bekannt ist das Büro nicht zuletzt als Planer des Effizienzhauses plus mit Elektromobilität, das Anfang Dezember 2011 von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesminister Peter Ramsauer in Berlin eröffnet wurde.
Das international aufgestellte Unternehmen von Prof. Dr. Dr. E.h. Werner Sobek ist eine feste Größe im Bereich des nachhaltigen Planen und Bauens; es setzt dabei seit Jahren auf die Technik des Stuttgarter Softwareunternehmens RIB. „Neben der leichten und intuitiven Bedienbarkeit ist die Forderung der Bauherren nach modernen technologischen Standards ein zentrales Argument für iTWO“, so Oliver Goebel, Leiter der EDV-Abteilung. „So ist die Software auch im Bereich des nachhaltigen Planens und Bauens eine große Bereicherung.“
Werner Sobek arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Nachhaltigkeit und entwickelt ausgefeilte Gebäudekonzepte zur Minimierung von Energie- und Materialverbrauch. Das Büro war deshalb eines der Gründungsmitglieder der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB); sein Inhaber von 2008 bis 2010 Präsident der Gesellschaft. Das Büro ist maßgeblich an der Entwicklung des DGNB-Zertifizierungssystems beteiligt und verwendet es aktiv, um zum Vorteil der Nutzer einzelne Gebäude sowie ganze Stadtviertel möglichst nachhaltig zu gestalten.
Auch der Aspekt des Building Information Modeling (BIM) zur Förderung des integralen Planens und Bauens wird von dem Unternehmen als eine für diese Branche unumgängliche Zukunftsoption gesehen. So verkörpert das Effizienzhaus Plus bereits anschaulich die Faktoren, die für energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen von großer Wichtigkeit sind.
Das Projektteam hat u.a. Aspekte wie die optimierte städtebauliche Ausrichtung oder die Minimierung der Wärmeverluste durch besondere Isolierung berücksichtigt. Eine weitere Innovation ist die energieeffiziente Ausrichtung des Gebäudes durch technisch komplexe Anlagentechnik, die mit einer intelligenten Steuerung gekoppelt ist. Somit liegt der Energiebedarf des Hauses unter den erwarteten 16.000 kWh/a, d.h. es generiert mehr Energie als durch die Bewohner und die dazugehörigen Elektrofahrzeuge verbraucht wird.
www.wernersobek.com
Bildquelle: RIB Software AG