Aktuell verbringen noch viele Berufstätige einen Großteil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice.
Aktuell verbringen noch viele Berufstätige einen Großteil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice. Einige Unternehmen beginnen jedoch bereits damit, den Anteil der Präsenz im Büro schrittweise wieder zu erhöhen. Dabei wird die Arbeit von zuhause von den meisten nach wie vor positiv gesehen, wie eine Umfrage des europäischen Unternehmens Clickmeeting zeigt. Und eigentlich ist es für die Arbeitgeber auch sinnvoll, weiterhin aufs Homeoffice zu setzen, selbst wenn die Pflicht hierzu seitens der Regierung bereits aufgehoben wurde. Schließlich steigen die Infektionszahlen derzeit wieder landesweit – trotz Impfungen. Die Corona-Krise wird also auch in diesem Jahr noch nicht überstanden sein.
Aufgrund der damit einhergehenden Kontakteinschränkungen haben Cloud-Lösungen, Videokonferenzen und Messaging-Tools den Unternehmen in den letzten Monaten oftmals aus der Patsche geholfen. Selbst der Mittelstand hat entsprechende Tools zu schätzen gelernt, auch wenn er hier mentalitätsbedingt technisch oft den Konzernen hinterherhinkt. Auch fehlende monetäre Ressourcen und eingeschränkte Human Resources entpuppten sich als Bremse. Dabei ist es gerade das Hybrid-Office, das zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird, meint etwa Axel Denk, Geschäftsführer der Denk IT GmbH: „Am Hybrid-Office wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen.“ Dieses sei elementar, um speziell junge Mitarbeiter anzuwerben und langfristig zu binden. Es werde dazu beitragen, dass auch Mittelständler den Anschluss an dynamische Märkte halten können.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 09/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Swyx-Chef Dr. Ralf Ebbinghaus sagt dem Hybrid-Office ebenfalls eine rosige Zukunft voraus: „Mittelständische Unternehmen und ihre Mitarbeiter, die durch die Pandemie zum ersten Mal mit den Vorteilen von Homeoffice, Cloud-Lösungen und Videokonferenzen in Kontakt gekommen sind, werden nicht wieder darauf verzichten wollen, wenn Normalität einkehrt.“ Weitere Expertenmeinungen zu diesem Thema haben wir in einem Überblicksartikel in der aktuellen Ausgabe des IT-Mittelstand-Magazins ab Seite 34 zusammengefasst.
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