Intrexx SCM-Portal unterstützt bei Materialplanung

Wir brauchen doch nur Zucker

Ein neues Supply-Chain-Management-Portal (SCM), das mit der Portalsoftware Intrexx von United Planet von der IFS GmbH & Co. KG entwickelt wurde, soll Unternehmen bei der frühzeitigen Material- und Bestandsplanung unterstützen.

Die nächste Messe muss beliefert werden, ein Großauftrag belegt die Maschinen und kurzfristig folgen noch drei weitere Bestellungen für die beliebten Lutscher. Aber der Zucker ist aus! Fehlende Verfügbarkeiten, Lieferschwierigkeiten oder verspätete Bestellungen haben für produzierende Unternehmen oft verheerende Auswirkungen. Denn Konventionalstrafen für verzögerte Auslieferungen können schnell Kosten in Höhe von mehreren 100.000 Euro verursachen - vom Imageschaden ganz zu schweigen. Und alles nur, weil der Zucker fehlt.

Frühzeitige Vernetzung


Hier soll das Intrexx Supply-Chain-Management-Portal Abhilfe schaffen, um die gesamte Lieferkette übersichtlich zu verwalten. Statt wie bisher erst bei Eingang einer Bestellung Lieferanten zu informieren und zu prüfen, ob alle Bestandteile eines Produktes verfügbar sind, setzt das neue System auf frühzeitige Vernetzung aller Beteiligten. Dabei greifen Hersteller und Lieferanten über Webbrowser auf eine gemeinsame, sichere Onlineplattform zu, die entweder beim Unternehmen selbst oder in einem Rechenzentrum betrieben wird. Im Unterschied beispielsweise zu dem Business-Commerce-Netzwerk Ariba von SAP, das für alle Firmen offen ist, sind die Unternehmen im neuen Portal des jeweiligen Herstellers individuell eingebunden, miteinander vernetzt und profitieren von weitreichenden Automatisierungen, heißt es.

Die Erkenntnisse aus Supply-Chain-Beratungsprojekten bei Unternehmen und Herstellern hat IFS mit der webbasierenden Entwicklungs- und Ablaufumgebung Intrexx umgesetzt. Mittelständische Unternehmen sollen mit diesem System eine wirtschaftliche und individualisierbare Anbindung für ganze Lieferantennetzwerke erhalten und so eine gemeinsame, transparente und fehlerfreie Absatz- und Produktionsplanung gewährleisten können. Schnittstellen-Anpassungen, die häufig bei teuren ERP-Großsystemen notwendig sind, entfallen laut Anbieter vollständig.

Mobile Anbindung möglich

Die im Portal eingebundenen Lieferanten pflegen ihre Stammdaten selbst und geben Auskunft über Wiederbeschaffungszeiten oder Lagerbestände. Bei Planungs- und Bestandsänderungen sowie Unterschreitung von vorgegebenen Mindestmengen generiert das Portal automatisierte Meldungen mit konkreten Handlungsoptionen und sichert so die richtigen Maßnahmen bei allen Beteiligten ab, heißt es. Die mobile Anbindung über beliebige Smartphones oder Tablet PCs zeigt individuelle Management-Übersichten und ermöglicht laut Anbieter ein aktives Eingreifen auch von unterwegs.

www.unitedplanet.com
www.ifs-gmbh.com

Bildquelle: © günther gumhold/pixelio.de

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