Schritt für Schritt

„Wir haben unser Unternehmen aus der Steinzeit geholt“

Die Bamberger Basketball GmbH hat ihre Geschäftsabläufe mit einem zentralen Tool optimiert und organisiert nun die Bereiche „Rechnungswesen“ und „Warenwirtschaft“ aus einem einzigen System heraus.

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    Die Bamberger spielen seit 1984 durchgängig in der ersten Bundesliga.

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    Hinter den Kulissen ist die Verwaltung eines Sportvereins vor allem ein wirtschaftliches Unterfangen.

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    Bamberg ist Basketball – so lautet der Slogan der Basketballmannschaft Brose Bamberg.

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    In Kürze soll auch das Lager mithilfe einer Lösung für die mobile Datenerfassung (MDE) digitalisiert und die Erstellung von Versandlabeln automatisiert werden.

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    „Durch die Neuorganisation der Prozesse konnten 30 Prozent Arbeitszeit eingespart werden, was sich auch auf unsere Zahlen ausgewirkt hat“, resümiert Philipp Geimer.

Die Bilanz dieser Neuorganisation ist durchaus positiv: 30 Prozent der administrativen Arbeitszeit ließen sich dadurch einsparen. Künftig sollen auch die Lagerabläufe digitalisiert werden, um ein noch wirtschaftlicheres Arbeiten zu ermöglichen. 

Bamberg ist Basketball – so lautet der Slogan der Basketballmannschaft Brose Bamberg. Und das hat Tradition: Bereits in den 1950er-Jahren hielt der Sport in der ostbayerischen Stadt Einzug, seit 1970 spielte ihr Verein in der Basketball-Bundesliga – und das mit großem Erfolg: Neunmal wurde die Mannschaft Deutscher Meister, sechsmal gewann sie den Deutschen Pokal. Seit 1984 spielen die Bamberger durchgängig in der ersten Bundesliga. 

Um einen Sportverein auch auf wirtschaftlicher Ebene erfolgreich zu machen, reicht es aber nicht aus, gute Spieler und den besten Trainer zu haben. Denn: Hinter den Kulissen ist die Verwaltung eines Sportvereins vor allem ein wirtschaftliches Unterfangen, in dem 2018 ein entscheidendes Jahr war, als die Bamberger Basketball GmbH in eine finanzielle Schieflage geriet. „Wir waren der erfolgreichste Klub Deutschlands und hatten durch die Sponsorengelder ein sattes Budget. Trotzdem schrieben wir plötzlich rote Zahlen“, so Philipp Geimer, Leiter Business Development bei der Bamberger Basketball GmbH. Ein Grund dafür waren u.a. zu komplexe Betriebsprozesse. Geimer, damals für das Controlling zuständig, erinnert sich: „Es gab zu viele Mitarbeiter für einfache Sachbearbeitungsaufgaben, die zu kompliziert und zeitaufwendig ausgeführt wurden. Damals wurden Kostenstellen als Excel-Listen gezogen, ausgedruckt und mindestens zwei Tage lang, teilweise handschriftlich, aufbereitet, um einen lesbaren Report zu erstellen. Und so hat man in diversen Bereichen gearbeitet – gefühlt Steinzeitarbeit.“

Zentrale Drehscheibe

Daher begann das Unternehmen, seine betriebswirtschaftlichen Abläufe komplett zu überarbeiten. Ein Kerngedanke dabei war, Sage 100 als zentrales System zu verwenden, über das sämtliche Business-Prozesse abgewickelt werden. Der Effizienzgedanke stand dabei im Vordergrund. Als Erstes haben die Verantwortlichen deshalb eine Business-Intelligence-Lösung (BI) in das Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) integriert. Damit wurde es möglich, das Reporting effizienter abzuwickeln, da die Daten nun dynamisch exportiert und automatisiert Reports erstellt werden konnten. 

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Auf ähnliche Weise verlief auch die Optimierung der anderen Geschäftsbereiche. Vor allem bei den internen Sales-Prozessen verzeichnete das Anwenderunternehmen Fortschritte. „Der Vertrieb hat früher mit Excel gearbeitet und jetzt stellen wir den gesamten Vertrieb mit Salesforce dar. Auch hier war das Auswahlkriterium die Kompatibilität mit dem zentralen ERP-System. Wir haben heute einen sauberen Überblick über 400 aufgeschlüsselte Produkte, das reicht von der LED-Bandenwerbung bis zum Instagram-Post, und wir können genau tracken, wo wir Geld verdienen und wie effektiv die Abteilungen arbeiten“, fasst Geimer zusammen. Über eine Schnittstelle stehen die Daten in der Buchhaltung zur Verfügung und innerhalb von zwei Klicks werden Rechnungen generiert und versendet. 

30 Prozent Arbeitszeit eingespart

Darüber hinaus wurde die komplette Infrastruktur in die Cloud verlagert. „Wir haben unser Unternehmen somit nach und nach quasi aus der Steinzeit geholt. Durch die Neuorganisation der Prozesse konnten 30 Prozent Arbeitszeit eingespart werden, was sich auch auf unsere Zahlen ausgewirkt hat. Heute sind wir deutlich schlanker aufgestellt, das Unternehmen ist kerngesund und wir können nun positiv in die Zukunft schauen“, so das Resümee von Philipp Geimer. Vor diesem Hintergrund sind auch schon die nächsten IT-Projekte geplant: In Kürze soll das Lager mithilfe einer Lösung für die mobile Datenerfassung (MDE) digitalisiert und die Erstellung von Versandlabeln automatisiert werden. 

Brose Bamberg

Branche: Basketball (Profisport)
Gründungsjahr: 1955 (als 1. FC 01 Bamberg)
Hauptsitz: Bamberg
Mitarbeiterzahl: ca. 50

Kurz und knapp

Philipp Geimer
Alter: 30 Jahre
Ausbildung und Werdegang: Absolvent des Studiengangs „Sportmanagement“ an der Hochschule Koblenz (Abschluss: Bachelor of Arts); Master of Business Administrations (MBA) in Sportmanagement an der Universität Bayreuth; August 2017: Einstieg bei der Bamberger Basketball GmbH als Mitarbeiter im Controlling; ab Januar 2019: Referenz der Geschäftsführung und Controlling
Derzeitige Position: Leiter Business Development

In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) …
... eine entscheidende Rolle bei der Optimierung unserer Geschäftsabläufe.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten investiert werden in …
… IT-Systeme, mit denen wir näher an unsere Kunden, Lieferanten und Sponsoren heranrücken. Online-Shops für Ticketing und Merchandise sind hier nur ein prominentes Beispiel.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt, würde ich sofort …
… mit Blick auf unsere IT wieder die gleichen Veränderungen angehen, die wir in der Vergangenheit auf den Weg gebracht haben, gegenwärtig immer noch umsetzen und künftig weiter auf den Weg bringen werden. Das ist definitiv der richtige Kurs.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich, dass …
… sie mir über zuverlässige Partner mit einschlägiger Branchenerfahrung und lokaler Verfügbarkeit vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass …
... er, wenn nötig, auch die Extrameile mit uns geht und in der Lage ist, zuweilen um die Ecke zu denken und kreative Lösungen zu finden.

Bildquelle: Bamberger Basketball GmbH 

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