Bei Veranstaltungen wie der Vorauswahl zum Eurovision Song Contest muss die Technik von Loop Light auf die Sekunde pünktlich einsatzbereit sein.
Matt Finke ist Geschäftsführer und kreativer Leiter der Loop Light GmbH.
Ohne Workstations geht bei Loop Light praktisch nichts. Als Spezialist für Licht- und Videodesign sorgt der Marburger Dienstleister weltweit auf Events wie Konzerten, Aufführungen, Shows, Messen oder Unternehmensveranstaltungen für die visuellen Wow-Effekte. Zu den vielen spektakulären Veranstaltungen, an denen man bereits mitgewirkt hat, zählen u.a. die Wiedereröffnung des Berner Wankdorf-Stadions, Tourneen von Nena und Mando Diao oder Pressevorführungen neuer Fahrzeuge von Porsche, Audi und Opel.
„Um unsere komplexen Effekte und Shows zu inszenieren, brauchen wir leistungsfähige und zuverlässige Systeme“, erläutert Matt Finke, Geschäftsführer und Kreativer Leiter von Loop Light. Eine wichtige Rolle spielen dabei Precision-Workstations von Dell. Mit ihnen programmieren die Experten zunächst ihre Inhalte und nutzen sie dann direkt am Veranstaltungsort als Zuspiel- und Steuerrechner für ihre Licht- und Videodesign-Anwendungen. So kommen sie beispielsweise in Kombination mit speziellen Boards als PC-basierte Lichtsteuerpults zum Einsatz; oder sie übertragen ihre Video-Inhalte an Medienserver und dienen dann als Mastersysteme für die Steuerung dieser Server. Dabei ist es durchaus üblich, dass eine einzige Workstation hochauflösende Inhalte an 20 bis 30 Server übertragen muss, die sie dann auf meterhohe LED-Wände projizieren.
Was die Spezialisten dabei garantiert nicht haben, ist übermäßig viel Zeit. „Showtime ist Showtime“, sagt Finke, „deshalb haben es unsere Kunden immer eilig. Meist haben wir nur wenige Tage, um unsere Performances auf die Beine zu stellen. Dass die Übertragung von Videodaten einen Tag dauert, ist da einfach nicht drin.“ Das ist einer der Gründe, warum sich die Workstations des Event-Spezialisten im High-Performance-Bereich bewegen. Sie werden allesamt im SSD RAID betrieben, weisen einen enorm großen Speicher auf und sind mit Hochgeschwindigkeits-Netzwerkkarten ausgestattet.
Derzeit hat das Anwenderunternehmen 30 Precision-Geräte im Einsatz. Die Workstations des Anbieters nutzt man jedoch bereits seit rund 15 Jahren. Die Motive, aus denen sich die Licht- und Videoexperten damals für den Anbieter entschieden hatten, sind im Grunde dieselben wie heute: „Die Geräte lassen sich für unsere hohen Ansprüche genau zusammenstellen, und die Konfigurationen werden von Dell zuverlässig und schnell geliefert“, so Geschäftsführer Finke. „Ihr modularer Aufbau ermöglicht es uns bei einem Ausfall, uns die Ersatzteile schicken zu lassen und ohne Servicetechniker selbst auszutauschen. Das ist für uns wichtig, da wir praktisch immer unter Zeitdruck stehen und jede Sekunde zählt.“
Und das gilt weltweit, denn die Workstations verbringen tausende Kilometer auf der Straße, in der Luft und auf dem Wasser. Für jeden einzelnen Auftrag stellen die Spezialisten die Geräte gezielt ein, was sich manchmal sogar bis hin zu den Treibern erstreckt. Deshalb kann Loop Light nicht einfach am Ort einer Veranstaltung einen gleichwertigen Rechner bestellen, denn es würde Tage dauern, ihn perfekt auf die konkreten Anwendungen auszurichten. Stattdessen bewahrt Loop Light seine Workstations in speziellen Cases auf – holzumbaute und mit Schaumstoff gefütterte Kisten, in denen die Geräte schwingend eingelagert sind. In diesem Zustand können sie jederzeit verladen und sicher im LKW, im Flugzeug oder auf dem Schiff transportiert werden.
Das heißt: Auch im Ausland ist man im Fall der Fälle auf schnelle Hilfe für die Workstations angewiesen. Für die meisten seiner Geräte nutzt das Unternehmen deshalb den „Next Business Day“-Support des Anbieters, der ihm überall garantiert, benötigte Ersatzteile am nächsten Arbeitstag zu erhalten. Für manche Workstations hat es aber sogar den „Mission Critical Support“ gebucht, der ihm gewährleistet, nötige Teile binnen vier Stunden zu bekommen.