Viele Webshops sind den hohen Zugriffszahlen im Vorweihnachtsgeschäft nicht gewachsen.
Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür. Doch viele Webshopbetreiber können das lukrative Weihnachtsgeschäft im Internet gar nicht auskosten, weil ihre Shops beispielsweise den hohen Zugriffszahlen im Rahmen von Kampagnen technisch nicht standhalten würden. Auch Themen wie Hochverfügbarkeit, schnelles Backup, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit sowie Rechtssicherheit spielen für den dauerhaften Erfolg eine wesentliche Rolle. Denn es sind nicht nur das perfekte Warensortiment oder die Anzahl der Bezahlmöglichkeiten, die beim E-Commerce wichtig sind. Gerade vor Weihnachten sind Server von Webshops permanentem und extremem Stress ausgesetzt. Oft gehen viele Tausend Anfragen zur gleichen Zeit ein, die alle beantwortet werden müssen. Hier helfen Systeme, die mit einem intelligenten Speichersystem arbeiten und oft aufgerufene Objekte im SSD-Cache statt auf der Standardfestplatte lagern. Wie schnell der Server auf eine Anfrage reagiert, ist nicht nur für den Nutzer wichtig. Er erwartet eine kurze Ladezeit von Produktbildern, Detailbeschreibungen und beim Kaufprozess. Dreht sich die Sanduhr zu lange, bricht er den Einkauf ab. Laut einer Studie von Mashable.com werden bereits über die Hälfte der Internetuser ab einer Ladezeit von drei Sekunden ungeduldig. Schnelle Reaktionszeiten des Servers spielen auch für Google eine wichtige Rolle, denn die Reaktionszeit einer Webseite ist mitverantwortlich für ihre Plazierung. Google liebt schnelle Seiten.
Empfehlenswert: Storage-Systeme mit Backup-Recovery-Lösung
1. Kurz vor Weihnachten fällt der Server aus und der Webshop ist stunden- oder gar tagelang nicht erreichbar. Das wäre der Super-GAU für den Händler. Damit das nicht passiert, werden moderne Speichersysteme mit intelligenten Backup- und Recovery-Lösungen eingesetzt. Ein solches System ist z.B. ein Storage-System von Nimble in Verbindung mit VMware. Fallen einzelne Komponenten aus, übernehmen Standbysysteme den Betrieb – natürlich völlig automatisch.
2. Sicherheitslücken in der Shopsoftware sind leider keine Seltenheit. Hat es ein Angreifer geschafft, Inhalte zu modifizieren, gilt es zunächst, den Shop abzusichern. Danach muss ein möglichst aktuelles Backup der Daten eingespielt werden. Hier sind schnelle und einfache Prozesse notwendig.
3. Nutzer von Webshops legen Wert auf Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität des Anbieters. Das kann natürlich zum einen durch Zertifikate, z.B. von Trusted Shops, erreicht werden. Um personenbezogene Daten wirkungsvoll gegen kriminellen Missbrauch zu schützen, gibt es die „Secure Sockets Layer“-Technologie (SSL).
4. Durch eine Identitätsprüfung bereits bei der Ausstellung des Zertifikats kann der Kunde der Webseite sicher sein, dass die im Zertifikat angegebenen Daten korrekt sind und die dort eingetragene Firma auch existiert.
Schnelle Reaktionszeit
5. Wie bereits angesprochen spielt die schnelle Reaktionszeit der Webseite eine große Rolle für Suchmaschinen. Daneben sollte die generelle Suchmaschinenfreundlichkeit z.B. hinsichtlich Programmierung, Alternativtexten, Sitemap usw. beachtet werden. Nur wer bei Suchergebnissen weit oben steht, bekommt auch ein großes Stück vom Weihnachtsgeschäftskuchen ab.
6. Laut des ECC-Konjunkturindexes Shopper vom Februar 2013 haben fast 30 Prozent der befragten der Onlineshopper ihre Onlinebestellung abgebrochen, weil ein Fehler während des Bestellprozesses auftrat. So etwas ist fatal. Die Shopsoftware muss genauso wie der Server stabil funktionieren sowie einfach und intuitiv zu bedienen sein. Denn immerhin noch 18 Prozent sagten, dass sie abgebrochen hätten, weil ihnen der Bestellprozess insgesamt zu lang und zu kompliziert war.
7. Neben einer guten Anbindung des Servers kann es auch sinnvoll sein, statische Inhalte auf einem anderen Webserver oder gar einem Content Distribution Network (CDN) auszulagern. Dadurch verringert sich die Last auf den Server mit den Datenbanken für Produkte, Bestellungen etc. und der Auslieferungsweg zum Endkunden wird noch kürzer – ein Vorteil auch für die Geschwindigkeit.
Rechtsvorschriften bei Webshops beachten
8. Immer wieder liest man, dass Webshops vom Netz genommen werden mussten, weil die Betreiber Rechtsvorschriften nicht beachtet oder falsch umgesetzt haben. Eine Abmahnung vom Wettbewerb kann dann die Existenz bedrohen. Um den Gesetzesdschungel zu durchblicken und keine Fehler zu machen, ist eine fundierte Beratung von Experten, beispielsweise auf E-Commerce spezialisierten Juristen, empfehlenswert.
9. Neben allen technischen Fragen sollte auch berücksichtigt werden, dass der Hoster rund um die Uhr erreichbar ist, sollte es einen Ausfall geben. Vertraut man ihm auch das Management an, kann man davon ausgehen, dass die Dienste des Servers auf Verfügbarkeit und Funktion geprüft werden und im Fehlerfall schnell eingegriffen wird.
10. Selbstverständlich sind auch die üblichen, oftmals genannten Faktoren wie beispielsweise Sortimentsgestaltung, Benutzerfreundlichkeit, guter Service, Datenschutz, professionelle und seriöse Warenpräsentation, Produktbeurteilungen, Aktualität aller Inhalte und Produktinformationen, Versand und ein kundenfreundliches Reklamationsmanagement eine wesentliche Rolle für den Erfolg eines Webshops.
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