Zivile Drohne: Mavic Air 2

4K-Videoaufnahmen aus der Luft

Mit der Drohne Mavic Air 2 von DJI sollen sich noch bessere Bilder und Videos aufnehmen lassen – auch an der Flugleistung und Sicherheit hat der Hersteller gearbeitet.

Drei Leute und eine Drohne

Die stabile HD-Videoübertragung der Mavic Air 2 soll bis zu einer Entfernung von 10 Kilometern möglich sein.

Die Mavic Air 2 wurde laut Hersteller entwickelt, um qualitativ hochwertige Aufnahmen aus der Luft einfach, unterhaltsam und sicher zu machen. Sie sei eine kompakte und einfach zu bedienenden Faltdrohne. Ein ½-Zoll-Kamerasensor ermögliche hochauflösende Foto- und Videoaufnahmen, während programmierte Flugmodi sowie intelligente Funktionen und Kameratechnik, professionell aussehendes Bildmaterial kreieren sollen.

Dies sei die erste Drohne der Mavic-Serie, die 4K-Videoaufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde und 120 Mbps ermögliche. Darüber hinaus könne sie Inhalte als HDR Video, in vierfacher Zeitlupe in 1080p mit 120 Bildern pro Sekunde oder in achtfacher Zeitlupe in 1080p mit 240 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen. Der Pilot könne Bilder mit 12 Megapixeln aufnehmen oder die 48-Megapixel-Funktion auswählen, während ein motorisierter, auf drei Achsen stabilisierter Gimbal Verwacklungen der Kamera ausgleiche.

Die neue Smartphoto-Funktion soll Fotos mit 12 Megapixeln aufnehmen, wobei sie mithilfe einer Szenenanalyse und Deep-Learning-Technologie automatisch eine von drei Bildaufnahmeoptionen auswählt: HDR Fotos, wobei automatisch sieben verschiedene Belichtungen desselben Motivs aufgenommen und zu einem Bild zusammengefügt werden, Hyperlight für Aufnahmen bei schwachen Lichtverhältnissen, wobei mehrere Fotos aufgenommen und dann zusammengefügt werden, um ein klares Bild mit geringerem Rauschen zu erhalten, und die Szenenerkennung. Dabei unterscheidet die Technik Sonnenuntergänge, Himmel, Gras, Schnee und Bäume, um Farben, Details und Nuancen optimiert darzustellen.

Das Flugobjekt soll 570 Gramm wiegen und eine maximale Flugzeit von bis zu 34 Minuten haben. Die proprietäre Übertragungstechnologie Ocusync 2.0 wurde nach Herstellerangaben überarbeitet und ermögliche nun eine zuverlässige und stabile HD-Videoübertragung bis zu maximal 10 km. Dabei werde sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5,8-GHz-Frequenzband unterstützt.

Hindernissensoren an Vorder- und Rückseite der Drohne sollen den Piloten warnen, wenn er zu nahe an ein Objekt heranfliegt. Das Advanced-Pilot-Assistance-System 3.0 (APAS, fortschrittliches Assistenzsystem für Piloten) ermögliche den Drohnen autonomes Fliegen. Ebenfalls sei sie mit der Airsense-Technologie ausgestattet, die den Drohnenpiloten vor anderen Flugobjekten in der Nähe warnt und so für mehr Sicherheit sorgt.

Bildquelle: DJI

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