Tools zur Unterstützung von Start-up-Gründern

5 Tipps für Start-ups

Das Buch „Das 4-Stunden Start-up“ beschreibt, wie es Gründern gelingt, den täglichen Aufwand zu überblicken und bietet Tipps zur Realisierung einer Geschäftsidee.

Start-up Strategie

Das Buch „Das 4-Stunden Start-up" liefert Gründern hilfreiche Tipps.

So manch lukrative Geschäftsidee hat nie den Weg in den Markt gefunden, weil der Mensch dahinter das Risiko einer Selbstständigkeit gescheut hat. Zu groß erschienen die Ausgaben, die ein derartiges Vorhaben fordert, und die Möglichkeit, dass die eigene Idee vielleicht doch nicht so disruptiv ist wie gedacht. Um kreativen Köpfen einen Weg aufzuzeigen, wie man es mit wenig Geld und nur vier Stunden Aufwand täglich trotzdem schafft, eine Geschäftsidee zu realisieren, hat Felix Plötz, Autor, Berater und Business Speaker, das Buch „Das 4-Stunden Startup“ geschrieben. Darin befinden sich nicht nur Tipps und Kniffe, wie es gelingt, neben einer Festanstellung ein Start-up aufzubauen, sondern auch wertvolle Hinweise, welche Werkzeuge Gründern mit wenig Budget zum Start zur Verfügung stehen. Die fünf wichtigsten Tools werden hier zusammengefasst:

  1. Ein Logo für das Start-up
    Kein Gründer kommt um ein Logo herum. Daher ist es sinnvoll, sich von Anfang an mit dieser Thematik zu beschäftigen. Trotz aller Kreativität führt in der Regel kein Weg an einem professionellen Designer vorbei. Anstelle eine teure Agentur zu beauftragen, findet man über 99designs, einem Online-Marktplatz für Grafikdesign, in kurzer Zeit einen Designer. Dafür beschreibt man sein Projekt, worauf sich zahlreiche Designer mit ihren Entwürfen zurückmelden. Auf diese gibt man Feedback, sodass die Grafiker die Gelegenheit bekommen, ihre Entwürfe zu verbessern. Nach spätestens sieben Tagen ist der Wettbewerb beendet und man muss sich nur noch für das beste Design entscheiden.
  2. Mit einem Baukasten in wenigen Schritten zur eigenen Webseite     
    Die Webseite ist inzwischen oftmals mehr als eine reine Online-Visitenkarte. Sie ist der Ort, an dem das Geschäft abgewickelt wird und damit der direkte Weg zum Kunden. Der Webseite-Baukasten-Anbieter Jimdo bietet eine Vielzahl von Webseitenvorlagen, die sich mithilfe eines Editors auch für den Laien einfach bearbeiten lassen. Wenige Mausklicks genügen, um das Seitenlayout zu ändern oder ein YouTube-Video einzubinden. Darüber hinaus lässt sich auch ein Shop in die Webseite integrieren, der alle Voraussetzungen erfüllt, damit er rechtssicher ist. Und wenn man an einer Stelle selbst nicht mehr weiterkommt, kann man sich vertrauensvoll an die „Jimdo Experts“ wenden, die bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
  3. Das „Baby“ braucht einen Namen!
    Dem Start-up einfach irgendeinen, ungeprüften Namen überzustülpen, kann sich später rechtlich rächen. Entscheidend ist, dass die Internetadressen wie auch die entsprechenden Namen bei den relevanten sozialen Netzwerken nicht besetzt sind. Und selbst dann kann dem Neugründer noch eine Abmahnung ins Haus flattern, weil die Markenrecherche nicht sorgfältig genug war. Ein Tool, das dabei hilft, einen Namen zu finden, der leicht verständlich und gut zu merken ist, ist Dot-o-mator. Das System kreiert auf Knopfdruck aus verschiedenen Wortanfängen und -endungen verschiedene Kombinationen und überprüft gleichzeitig die Verfügbarkeit entsprechender Domains, Facebook-Seiten etc. Damit eignet es sich wunderbar für kreative Neuschöpfungen und gibt Anstöße, in ganz neue Richtungen zu denken.
  4. Erfolgreich mit „Recht“
    Vor der finalen Entscheidung für einen Namen ist es zwingend erforderlich zu prüfen, ob der Name die Rechte eines Dritten verletzt. Da das Markenrecht sehr komplex ist, sollte ein Name weder ohne vorherige Rücksprache mit einem Fachanwalt verwendet noch selbstständig eingetragen werden. Schlägt dies fehl, weil bei der Recherche ein ähnlicher Name übersehen wurde oder der Name nicht schutzfähig ist, sind die Anmeldekosten dahin, ohne dass die Marke eingetragen wurde. Tulex bietet neben einer kostenlosen auch eine erweiterte (kostenpflichtige) Identitätsrecherche an. Bei der kostenlosen Version sucht das Tool in den relevanten nationalen und internationalen Datenbanken und vermittelt so einen ersten Eindruck. Bei der erweiterten Identitätsrecherche werden identische und sehr ähnliche Treffer angezeigt. Die Suche erfolgt unkompliziert und schnell.
  5. Mit der richtigen Domain durchstarten
    Selbstverständlich gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Anbieter, bei denen man seine Domain prüfen und registrieren lassen kann – Host Europe ist einer von ihnen. Er bietet eine Mindestlaufzeit von einem Jahr und verlängert sich automatisch, wenn die Neugründung abhebt und damit kein Bedarf zur Kündigung besteht.

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