Die Premiere in Köln während der Digital X.
Um ein Fahrzeug sicher aus der Ferne zu steuern, braucht es einen Austausch verschiedener Datenpakete in Echtzeit. Dafür kommt der neueste Mobilfunkstandard zum Einsatz. 5G ermöglicht eine geringe Reaktionszeit und hohe Bandbreiten. So gelingt es, Daten sofort zwischen Fahrstand und Auto zu synchronisieren. Das System tauscht Sensordaten oder Kamerabilder aus. Das breit ausgebaute 5G-Netz der Telekom beschleunigt die Entwicklung des teleoperierten Fahrens.
Das Steuer des speziellen Autos übernahm bei der Premiere ein Fahrer in einer Kontrollstation. Fahrer und Fahrzeug in dieser Weise zu entkoppeln, heißt Teleoperation. Teleoperateure sind speziell für diese Aufgabe geschult. Der Fahrstand ist mit besonderer Technik ausgestattet. Dazu zählt eine große Bildschirmwand mit Lenkrad sowie Pedalerie. Auf die Bildschirme sendet das Fahrzeug Live-Bilder mehrerer, hochauflösender Kameras.
Damit schließt Mira eine Lücke auf dem Weg zum automatisierten Fahren: Computersysteme stoßen im echten Straßenverkehr an Grenzen. Gesetzlich vorgeschrieben sind bestimmte Maßnahmen, wie einen menschlichen Eingriff zu ermöglichen. Das wird mit 5G der Telekom aus der Ferne passieren.
Bildquelle: Lea Sommerhäuser