Geräusche im Arbeitsumfeld

95 Prozent aller Mitarbeiter haben Audioprobleme

Die Studie „Understanding Sound Experiences“, die vom Marktforschungsunternehmen Ipsos Mori im Auftrag von Epos durchgeführt wurde, zeigt, dass fast alle Nutzer und Entscheidungsträger (95 Prozent) bei der Arbeit regelmäßig mindestens Probleme im Audiobereich erleben.

Frau mit Headset im Büro

Headsets mit KI-basierter Geräuschunterdrückung können die akustische Qualität verbessern.

Zu den häufigsten Beschwerden sind laut Studie die Störung durch laute Kollegen (50 Prozent), der Lärmpegel in der Arbeitsumgebung (48 Prozent) und Unterbrechungen durch Kollegen (46 Prozent). Diese und weitere Ergebnisse gehen aus der Studie hervor, für die 2.500 Endnutzer sowie Entscheidungsträger bei Herstellern von Audiogeräten befragt wurden.

Probleme im Büro und Home Office

Durch neue Technologien und die vielfältige Veränderung von Arbeitszeiten und -orten hat auch die Anzahl der Telefongespräche und Telefonkonferenzen zugenommen. Diese Kommunikationskanäle haben jedoch auch ihre Nachteile. Hintergrundgeräusche (42 Prozent), sich wiederholen zu müssen (34 Prozent) und um die Wiederholung von Informationen zu bitten (34 Prozent) seien laut Angabe der Endnutzer die drei größten Ärgernisse. Insgesamt hätten 87 Prozent der befragten Endnutzer aufgrund schlechter Tonqualität bei Anrufen diese Probleme bereits selbst erlebt, egal ob im Büro oder bei der Arbeit im Home Office.

Rund 30 Minuten Zeitverlust

Diese Defizite im Audiobereich führen in der Summe zu Produktivitätsverlusten. Tatsächlich läge der Zeitverlust der Endnutzer im Durchschnitt bei 29 Minuten pro Woche, aufgrund der schlechten Tonqualität bei Sprachanrufen. Für den durchschnittlichen Vollzeitbeschäftigten entspräche dies einer Ausfallzeit von etwas mehr als drei Tagen pro Jahr. Aus Sicht des Arbeitgebers habe dieser Produktivitätsverlust erhebliche Kostenauswirkungen.

Doch nicht nur die Produktivität leide unter schlechter Audioqualität. Laut Entscheidungsträgern führe schlechte Audioqualität bei Anrufen nicht nur zu unzufriedenen Kunden (23 Prozent) und finanziellen Verlusten durch die fehlerhafte Bearbeitung einer Aufgabe (18 Prozent), sondern auch zum Verlust von Aufträgen (18 Prozent) oder Ausschreibungen (19 Prozent). Diese negativen Auswirkungen seien weitaus folgenreicher als drei Tage entgangene Mitarbeiterproduktivität.

Problemlösung durch gute Geräte

Für viele dieser Probleme, die durch schlechte Audioqualität entstehen, gäbe es jedoch Lösungen. Rund 79 Prozent der Entscheidungsträger seien der Meinung, dass gute Audiogeräte wie Headsets, Kopfhörer und Speakerphones die akustische Qualität verbessern können – unabhängig davon, ob man gerade telefoniert oder nicht. Einige der besten Headset-Lösungen, die heute auf dem Markt sind, würden beispielsweise Funktionen wie KI-basierte Geräuschunterdrückung nutzen, sodass ein lauter Kollege oder eine laute Arbeitsumgebung keine Ablenkung mehr darstellen würde.

Bildquelle: Getty Images / iStock

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