So gelingen Mobility-Projekte

Acht Erfolgsfaktoren für digitales Lagermanagement

Für die Logistik zeichnet sich eine Zukunft ab, die sowohl digital als auch mobil ist. Lagerleiter kommunizieren nahtlos mit ihren Lageristen und organisieren sich besser. Sie sparen sowohl in der Vor- als auch Nachbereitung von Warenbewegungen und bei der Inventur viel Zeit ein. Dabei können mobile Lösungen auch die Fehlerquote reduzieren und eine genauere Sicht auf die Prozessschritte bieten.

Erfolgsfaktoren für digitales Lagermanagement

Der ERP-Anbieter Proalpha hat nun acht Kriterien benannt, die für den Erfolg von Mobility-Projekten in der Logistikbranche entscheidend sein können.

Mobility-Projekte können die Transparenz erhöhen und als „Öko-Bonus“ lassen sich mit ihnen Papiereinsparungen von bis zu 70 Prozent erzielen. Der ERP-Hersteller Proalpha hat acht Faktoren identifiziert, die den Erfolg eines solchen Vorhabens unterstützen.

Vollintegriert statt Flickenteppich

Neue Systeme, die Medienbrüche oder wartungsintensive Schnittstellen schaffen, sind nicht rentabel. Mobile Apps müssen also mit dem führenden System aller Unternehmensprozesse (ERP-System) nahtlos verbunden sein.

Individuelle Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit

Apps müssen zum Kontext und den unterschiedlichsten Prozessen passen. Außerdem sind Lagerprozesse hoch dynamisch. Eine Lösung sollte daher flexibel erweiterbar sein.

Sicherheit

Datenschutz und Daten-sicherheit sind in mobilen Lösungen oberstes Gebot. Eine Voraussetzung dabei ist, die Zugriffsmöglichkeiten mit einem Berechtigungskonzept zu regeln. Eine SSL-/TLS-Verschlüsselung der Datenverbindungen zwischen den mobilen Geräten und dem ERP-System kann schützen. Damit kann nur zugreifen, wer auch zugreifen darf.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Praxistauglichkeit

Die Lösung sollte bereits bei anderen Unternehmen der Branche im Einsatz sein. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Anforderungen des eigenen Betriebs ebenfalls erfüllt werden. Diese Referenzen können auch aus erster Hand über die Stabilität und Robustheit berichten.

Benutzerzentriertes Design

Apps sollten vom Nutzer ausgehend entwickelt werden. Das bedeutet: iterativ, unter Einsatz von Prototypen. Nur so können Wareneingang, Umbuchungen oder Kommissioniervorgänge optimal ablaufen. Oberflächen und Prozesse, mit denen die Mitarbeiter schnell und ohne großen Schulungsaufwand zurechtkommen, sichern ein Plus an Produktivität.

Hybride und intelligente Steuerung

Am einfachsten und schnellsten klappt die Datenerfassung über Scanner. Erlauben die Umgebungsbedingungen kein Scannen, so muss auch eine einfache und schnelle Eingabe via Tastatur möglich sein. Eine mobile Anwendung sollte dann erkennen, dass eine gescannte Nummer eine Belegnummer ist, und direkt den zugehörigen Prozess starten, beispielweise den Wareneingang.

Full Service

Die Koordination verschiedenster Hersteller ist mühsam – Unternehmen sollten daher eine Gesamtlösung inklusive der Infrastruktur (etwa mobile Geräte und Beratung) aus einer Hand beziehen, um einen verantwortlichen Ansprechpartner zu haben – auch wenn es um zukünftige Erweiterungen der Lösung geht.

International einsetzbar

Bei Zeitstempeln sind die Zeitzonen zu berücksichtigen, um transkontinentale Lieferketten oder Lagerbewegungen zu dokumentieren. Wenn Lageristen auch Texte oder Mengen eingeben, müssen die mobilen Lösungen und das ERP-System diverse Zeichensätze, Sprachen und Zahlenformate für das internationale Business voll beherrschen.

Bild: gettyimages/iStock

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok