Satelliteninternet

Afrikas digitale Kluft schließen

Internet per Satellit verspricht Afrika einen schnelleren, günstigeren Zugang in abgelegenen Regionen. Internationale Anbieter wie Starlink drängen gerade in den afrikanischen Markt.

Das Internet in Afrika ist auch mobil

Afrika hat in den letzten Jahren Fortschritte bei der Internetanbindung gemacht, doch die digitale Kluft bleibt bestehen. Nur 39 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zum Internet, während der globale Durchschnitt bei 60 Prozent liegt.

Satelliteninternet könnte vor allem in abgelegenen Gebieten einen Durchbruch bringen. Hier sind traditionelle Infrastrukturen wie Mobilfunkmasten und Glasfaserkabel oft nicht verfügbar. Doch die Lösungen von Unternehmen wie Starlink, OneWeb und Amazon Kuiper sind unabhängig davon und übertragen Daten mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Gbit/s.

Die Einführung neuer Techniken für die Kommunikation zwischen Satelliten ohne Bodenstationen hat die Betriebskosten weitrer gesenkt. Ein Beispiel ist Starlink, das nur eine Bodenstation in Afrika betreibt, aber fast den gesamten Kontinent abdeckt. Zudem könnten neuartige, programmierbare Satelliten wie der "Eutelsat Quantum" den Markt weiter verändern. Diese Satelliten können ihre Signalstärke und Abdeckung in Echtzeit anpassen, was besonders in Krisen von Vorteil ist.

Trotz der technologischen Fortschritte bleibt der Zugang zum Internet in Afrika teuer. In einigen Ländern wie Burundi, das kürzlich eine Lizenz für Starlink erteilt hat, könnte der Satellitenzugang jedoch neue Perspektiven eröffnen. So liegen die Kosten für Satelliteninternet in Afrika mit etwa 45 US-Dollar für Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s deutlich unter denen des traditionellen Internets.

(Mit KI-Unterstützung verfasst)

Quellen: TechCabal, Broadcast Media Africa

Bild: wayhomestudio

 

 

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