Logo der Airbnb-Open-Veranstaltungsreihe. Die Krise kommt für das Unternehmen zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, war für dieses Jahr doch der Börsengang geplant.
Die Tourismus-Branche wurde in den vergangenen Wochen hart von der Corona-Krise getroffen, viele Unternehmen bangen um ihre Existenz. Davon ist auch Airbnb nicht ausgenommen. Der Apartment-Vermittler soll schon vor der Pandemie in die roten Zahlen gerutscht sein, nun könnten sich ernsthafte Folgen für die Angestellten des Unternehmens ankündigen. Wie u.a. CNN und Bloomberg berichten, sollen rund 1.900 Stellen auf der ganzen Welt gestrichen werden – das entspricht etwa einem Viertel der gesamten Belegschaft. Die schlechten Nachrichten soll CEO Brian Chesky bereits per Mail überbracht haben. Dort hieße es, dass das Geschäft von Airbnb hart getroffen wurde und man lediglich die Hälfte der Einnahmen aus dem vergangenen Jahr erwarte.
Die Krise kommt für das Unternehmen zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, war für dieses Jahr doch der Börsengang geplant. Die einst hohen Bewertungen dürften nun nachhaltig leiden, wichtige Investoren könnten sich zunächst zurückhalten. Zusätzlich wird das Unternehmen durch die angekündigten Entschädigungen für Airbnb-Gastegeber belastet, die sich auf insgesamt 250 Millionen US-Dollar belaufen sollen.
Bildquelle: Airbnb