Mobile Recruiting

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Bewerberportal

Wie sich mit einer App des Münchener Start-ups Talentcube mobile Bewerbungsprozesse effizienter gestalten lassen

  • Die Chefs von Talentcube

    Die Chefs von Talentcube (v.l.n.r.): Sebastian Hust (Vertrieb), Sebastian Niewöhner (Entwicklung & Design) und Hendrik Seiler (Entwicklung & Marketing)

  • Das Start-up Talentcube

    Diese Gesichter verbergen sich hinter dem Start-up Talentcube.

  • Das Besondere an der App ist ihre Videofunktion.

    Das Besondere an der App ist ihre Videofunktion.

Die Gründungsidee entstand während der Unizeit: Sebastian Niewöhner arbeitete an seiner Masterarbeit zum Thema „Mobile Recruiting“. Die späteren Talentcube-Gründer waren zu jenem Zeitpunkt schon befreundet und tauschten sich regelmäßig über das Thema aus. Dabei stellten sie fest, dass bei der Digitalisierung im Bereich „Human Resources“ noch viel Nachholbedarf und Optimierungspotential besteht. So beschlossen sie, den Ansatz der „Bewerbung per App“ weiterzuverfolgen und zu entwickeln. Im Sommer 2015 gründeten sie Talentcube. Die Idee: ein innovatives Bewerbungsverfahren per App, das die Unternehmen mit ihren Stellenanzeigen verbinden können. Das Besondere an der App ist die Videofunktion: Bewerber können den üblichen Karrieredaten einen kurzen Clip von sich hinzufügen. Das soll es speziell für diejenigen interessant machen, die mit ihrer Persönlichkeit überzeugen, aber durch einen vielleicht ungewöhnlichen Lebenslauf normalerweise aus dem Raster fallen würden. Unternehmen bekommen so die Möglichkeit, schon vor dem Bewerbungsgespräch einen persönlichen Eindruck von dem Kandidaten zu erhalten.

Talentcube bietet eine ganz neue Art für Jobsuchende, sich zu bewerben – per Smartphone innerhalb der eigens programmierten App. Das Thema „Mobility“ spielt hier eine große Rolle, weil die Lösung die Bewerbung zeit- und ortsunabhängig macht: Kandidaten werden nicht mehr an ihren Desktop und zu langwierigen Bewerbungsprozessen gezwungen. Sie haben stattdessen ihre Bewerbungsmappe immer griffbereit in der Hosentasche.

Der Kundenstamm

Das Start-up richtet sich sowohl an Unternehmen als auch an Bewerber. Erstere können die App in ihre Jobanzeigen auf Monster, Stepstone etc. einbinden und somit dem Bewerber die Bewerbung per Smartphone ermöglichen. Das Spektrum von Unternehmen, die die App anwenden, soll breit sein: von mittelständischen Unternehmen wie Pharma K bis hin zu Großkonzernen wie der AOK. Besonderes Augenmerk liege dabei auf der Art der Stelle, für die die Persönlichkeit ein wichtiges Einstellungskriterium sei. Dies gelte besonders für Positionen in Vertrieb, Beratung oder Marketing. Ein weiteres Anwenderbeispiel ist das Handelsunternehmen Procar aus Velbert. Es vergibt jedes Jahr viele Ausbildungsplätze und bekommt eine hohe Anzahl von Bewerbungen. Da die Kandidaten jedoch jung sind und erst am Anfang ihrer Karriere stehen, sind die Lebensläufe oft kurz und ähnlich. Sie stellen die Recruiter vor das Problem, dass ihnen kaum Differenzierungsmerkmale zur Verfügung stehen. Procar entschied sich daher für die Videobewerbung per App, bei dem Personaler bereits beim ersten Kontakt mit dem potentiellen neuen Mitarbeiter mehr über diesen und seine Motivation erfahren.

Die Zukunftsvision

Durch den digitalen Charakter der Anwendung soll eine leichte Skalierbarkeit und Expansion in internationale Märkte möglich sein – das ist das Ziel der nächsten Jahre. Zudem soll die Funktionalität ausgebaut werden, sodass sich Talentcube zu einem aktiven Bewerberportal weiterentwickelt.

Über Talentcube
Branche: Human Resources, Tech
Gründung: August 2015
Gründer und Geschäftsführer: 
Sebastian Niewöhner 
(Entwicklung & Design), 
Sebastian Hust (Vertrieb), 
Hendrik Seiler 
(Entwicklung & Marketing)
Unternehmenssitz: München
Mitarbeiterzahl: 9

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