Vor allem im Bildungsbereich soll der PC, der von Hause aus sowohl mit eine Dokumentenkamera als auch 2D- und 3D-Scanner ausgestattet ist, zum Einsatz kommen.
Über dem 23-Zoll-Touchmonitor thront ein fest installierter, nach vorne geneigter Vorbau mit integrierter LED-Beleuchtung, 3D-Kamera und DLP-Projektor, für den die Matte als Projektionsfläche dient.
Hält man speziell präparierte Karten unter den Kameraausleger, wird das darauf befindliche Bild in 3D auf dem Monitor-Display dargestellt.
Schrift wird erkannt, so dass Kinder dank der logischen Kombinationsmöglichkeiten auf anschauliche und spielerische Weise schneller Lesen und Schreiben lernen sollen.
Anstelle einer herkömmlichen Tatstatur kommt beim Sprout eine flexible Touch-Matte als Eingabegerät zum Einsatz, die auch per Stift bedienbar ist. Diese Matte im Stile eines überdimensionierten Mousepads bleibt jedoch nicht die einzige Ungewöhnlichkeit des Gerätes. Über dem 23-Zoll-Touchmonitor thront nämlich ein fest installierter, nach vorne geneigter Vorbau mit integrierter LED-Beleuchtung, 3D-Kamera und DLP-Projektor, für den besagte Matte als Projektionsfläche dient.
Der Reiz und die Besonderheit des Sprout-Konzeptes ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Software und Hardware: Hält man beispielsweise speziell präparierte Karten unter den Kameraausleger, wird das darauf befindliche Bild in 3D auf dem Monitor-Display dargestellt. Auch Schrift wird erkannt, so dass Kinder dank der logischen Kombinationsmöglichkeiten auf anschauliche und spielerische Weise schneller Lesen und Schreiben lernen sollen. Mehrere Karten mit Subjekt, Prädikat und Objekt müssen beispielsweise so aneinandergelegt werden, dass die Aussage Sinn ergibt. Diese Funktionalität ist aber bis dato nur in englischer Sprache erhältlich, so dass abzuwarten bleibt, inwieweit das Gerät im deutschen Bildungswesen einsetzbar ist.
Das gesamte Konzept steht und fällt letztlich damit, ob sich eine breitere Entwickler-Community aufbauen wird, die entsprechende weiterreichende und sinnvolle Anwendungen für Sprout programmiert. Mit Windows 10 als Basis stehen die Chancen nicht schlecht, allerdings muss das Gerät seinen Nutzen im Alltag erst noch beweisen.
Dies gilt für den schulischen und universitären Bereich, noch mehr jedoch für den Business-Bereich. Denn alleine mit der Möglichkeit, es als geeignetes Werkzeug für den Einsatz mit Skype für Business zu nutzen, sind 2.599 Euro (UVP) ein stolzer Betrag. Interessant wird das Paket mit der zusätzlich erhältlichen Option, via USB 3D-Scans einzuspielen und über einen entsprechenden 3D-Drucker des Partners Dremel ausgeben zu lassen.
Bildquelle: HP