Erstes Mal für den Autobauer

An diesem Kölner Startup beteiligt sich Porsche

Der Autobauer Porsche hat sich im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie erstmals an einem Startup beteiligt.

Die VW-Tochter Porsche ist in Sachen Digitalisierung eher hinten dran, digitaler Komfort galt bei dem Sport- und Geländewagenbauer lange als zweitrangig. Foto: Felix Kästle

Die VW-Tochter Porsche ist in Sachen Digitalisierung eher hinten dran, digitaler Komfort galt bei dem Sport- und Geländewagenbauer lange als zweitrangig. Foto: Felix Kästle

Es sei ein Minderheitsanteil an dem Parkservice Evopark gekauft worden, teilte Porsche mit. Der Kaufpreis liege im siebenstelligen Euro-Bereich.

Das 2014 in Köln gegründete Startup setzt auf Parken ohne Papiertickets, Parkhaus-Schranken sollen dank Smartphone hochgehen. Anstatt wie bisher üblich jedes Mal einzeln zu zahlen, wird bei Evopark am Monatsende abgerechnet. Die App zeigt zudem, wo es freie Parkplätze gibt.

Evopark ist das erste Investment der im Mai gegründeten Tochterfirma Porsche Digital GmbH, die von dem lange in Kalifornien tätigen Branchenexperten Thilo Koslowski geleitet wird. Die VW-Tochter Porsche ist in Sachen Digitalisierung eher hinten dran, digitaler Komfort galt bei dem Sport- und Geländewagenbauer lange als zweitrangig. Mit der neuen Tochterfirma will der Bolidenbauer in der Digitalisierungskompetenz zur Konkurrenz aufschließen. Weitere Firmenbeteiligungen sind geplant.

dpa/rs

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