Start-up-Unternehmen Smapone AG

App-Bau auf eigene Faust

MOBILE BUSINESS präsentiert innovative Start-ups, die mit ihren Ideen die mobile Branche aufmischen möchten. Diesmal: Smapone, das es ermöglicht, Geschäftsprozesse in eine App zu verwandeln.

Die Gründer des Start-ups: v.l.n.r. Jan Zimmermann, Thomas Schwarz und Sven Zuschlag

Die Gründung
Täglich scheitern unzählige gute Ideen für maßgeschneiderte, schnell verfügbare Geschäftslösungen an zu hohen Umsetzungshürden in Unternehmen. Deswegen wurde Smapone gegründet. Die Gründer wollen engagierten Mitarbeitern helfen, ihre Geschäftsprozesse selbst in eine App zu verwandeln – ohne Programmierkenntnisse, nativ und plattformunabhängig. Bisherige Lösungen sind zu kompliziert und zu teuer. Statt Innovation so einfach wie möglich zu fördern, sorgen interne Strukturen oft dafür, dass Ideen zu ganzen Projekten werden. Projekte ziehen häufig Pläne, Meetings, große Budgets und jede Menge Feedback-Schleifen mit sich. Doch Ideen müssen einfach und schnell umzusetzen sein – für jeden. Das ist die Idee hinter dem Start-up aus Hannover.

Die Zielsetzung
Der App-Baukasten gibt Mitarbeitern mehr Kontrolle über ihren Arbeitsalltag. Sie können ihre eigene App nutzen, wann und wo sie wollen. Die Apps sind nativ und werden von iOS, Android und Windows unterstützt. Die Betreuung des kompletten Prozesses durch das Start-up – vom App-Management über das Daten-Management bis zur Nutzerverwaltung der Apps – bietet einen einfachen Einstieg in die Digitalisierung für den Mittelstand, auch und gerade bei den kleinen internen Prozessen.

Der Mobility-Gedanke
Die Dynamik aus Generation X und Y und lange gewachsenen Unternehmen trifft nun auf einen weiteren Trend: Enterprise Mobility. Mitarbeiter wollen genauso komfortabel mobil sein, wie sie es aus dem privaten Alltag kennen. Enterprise-Mobility-Lösungen bilden die Grundlage dafür, lassen aber meist nur die Verwaltung von mobilen Geräten zu. Die Lösung sind vordefinierte Bausteine auf einer Plattform, mit der sich Apps schnell generieren statt programmieren lassen.

Die ersten Kunden
Die Nutzer kommen aus sehr unterschiedlichen Branchen und Bereichen. Sie testen und bauen schnelle Prototypen. Dabei ist das Konzept genauso für kleine Unternehmen wie auch für Abteilungen von Großkonzernen geeignet. Ob Energieversorger, Medienhaus, Agentur oder sogar Freizeitpark: Die Möglichkeiten steigen mit der Anzahl der Bausteine. Die Meinungen der Nutzer sind laut Start-up durchweg positiv. Viele „Creatoren“ seien stolz auf ihre kleinen umgesetzten App-Ideen.

Die nächsten Schritte
Das Unternehmen integriert immer mehr Bausteine in die Plattform – der Baukasten wächst ständig. Beispielsweise sind ein Bilderbaustein oder eine Unterschriftenfunktion geplant. Die Datenintegration soll erleichtert werden und Stück für Stück sollen mehr Logikelemente eingebaut werden. Die einfache Bedienung sei maßgeblich und so werde der App-Bauprozess ständig erleichtert. Mit einer Template-Galerie kommt das Start-up den Wünschen der Nutzer nach, neue Ideen auch gerne teilen zu wollen. Außerdem wurde die Möglichkeit zur Internationalisierung des Unternehmens geprüft. 


Smapone AG
Branche: IT, Mobile Cloud Solution, SaaS
Gründung: 2014
Unternehmenssitz: Hannover
Gründer & Vorstände: Sven Zuschlag, Jan Zimmermann, Thomas Schwarz
Mitarbeiterzahl: 15

 

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