Longreads für das Wochenende

Apple verweigert sich dem FBI

Das Internet beeinflusst unsere Gedanken, Teenager verweigern die Revolte, Leica wird heiliggesprochen - Lesestoff für die nächsten Tage.

Apple-Chef Tim Cook verweigert dem FBI den Zugriff auf verschlüsselte iPhones

Apple möchte keine Hintertüren in seinem iPhone, das FBI wäre begeistert: "Was kann da schon schief gehen?" Gizmodo und Engadget schildern den Fall etwas genauer. Wer mehr lesen will: Digg sammelt die wichtigsten Artikel zu der Auseinandersetzung.

Subtile Beeinflussung, dezente Gedankenkontrolle: Aeon über einige weniger schöne Wirkungen des Internets.

Im Moment scheinen Krankenhäuser in den Fokus von Ransomware-Verbrechern zu geraten. Zyniker würden sagen, hier ist der Drang zu zahlen halt am größten. Der Atlantic beschreibt einige aktuelle Fälle.

Teenage-Revolte ist wirklich harte Arbeit, mit zweifelhafter Außenwirkung. Dem Autor dieser Zeilen wurde seinerzeit von angegrauten Alt68ern vorgeworfen, unpolitisch, angepasst und langweilig zu sein. Das lässt manches Ergebnis dieser Studie in etwas milderem Licht erscheinen: Nicht immer ist Anpassung drin, wo Anpassung drauf steht.

Und gleich noch ein Rückblick in die eigene Vergangenheit: Vor 30 Jahren stand der Erstsemester ehrfürchtig staunend "im" Zentralkatalog der Kölner Unibibliothek, einem großen Raum mit aberdutzenden von Karteischränken. Dort ließ er sich den Umgang mit Indexkarteien und Bibliothekssigeln erklären. Und wer keine Ahnung hat, wovon die Rede ist, sollte diesen Artikel von Popular Mechanics lesen - eine Geschichte der Karteikarte.

So sieht eine Wiedergeburt in der Digitalära aus: Die Leica Q auf den Markt bringen und dann von den Anwendern heiligsprechen lassen.

Kurz noch was zu Robotik und KI: Dieses Porträt des Business Insider stellt Scott Hassan vor. Er ist der Gründer von Willow Garage, der Urmutter aller neueren Robotik-Startups. Und die Technology Review macht sich Gedanken über das Missing Link in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.

Pro-Tipp: Auch wenn der Zufallszahlengenerator streikt, es gibt immer eine Lösung.

Bildquelle: Thinkstock

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